hier finden Sie Infos zu aktuellen Einsätzen und Erfolgen der Polizeifliegerstaffel NRW. Dies ist jedoch keine Datenbank und die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit. Wenn Sie Hinweise auf Presseartikel zur Polizeifliegerstaffel NRW haben, kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular links - Danke
Mit 160
km/h durch die Baustelle der A40! Die Limousine war in Dülmen, die Kennzeichen
in Essen gestohlen.
Der 26-jährige Dieb aus Dortmund ist einschlägig
polizeibekannt.
Am 5.9.2010, gegen 19:45 Uhr, meldete sich ein
Bürger telefonisch bei der Polizei. Er berichtete darüber, dass soeben ein Mercedes
auf den Parkplatz der Mc Donald-Filiale am Dückerweg in Bochum-Wattenscheid
gefahren sei. Er habe den Verdacht, dass der Fahrer betrunken sei. Als der
Streifenwagen eintraf, sahen die Polizisten den Mann in seinem Mercedes M320
sitzen. Die Beamten sprachen ihn an. In diesem Moment gab der Mercedesfahrer
Gas. Die Polizisten sprangen in ihren Wagen, riefen Unterstützung und nahmen
die Verfolgung auf. Mit Vollgas fuhr der Flüchtige entgegen der Fahrtrichtung
über die Autobahnabfahrt „Dückerweg“ auf die A 40. Hier ging es dann in
korrekter Fahrtrichtung bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h mit
160 km/h durch die Baustelle Richtung Dortmund. An der nächsten Ausfahrt,
„Stahlhausen“, verließ der Mercedesfahrer die Autobahn, fuhr bei Rotlicht in
die Wattenscheider Straße ein, ohne auf den Querverkehr zu achten. Die
Verfolgung mittels Streifenwagen wurde nun abgebrochen, um Unbeteiligte nicht
zu gefährden. Die weitere Überwachung erfolgte durch einen Polizeihubschrauber,
der mittlerweile eingetroffen war. Der flüchtende Mann fuhr nun mit etwa 100
km/h in die Straße Gollheide. Weiter ging es über die Heidestraße. In Höhe der
Hausnummer 99 verlor er die Kontrolle über seinen Mercedes, als er gegen einen
Betonpoller prallte. Die Flucht ging nun zu Fuß weiter. Der Mann schellte an
einem Mehrfamilienhaus. Als ihm Einlass gewährt wurde, versteckte er sich dort
im Gemeinschaftskeller. Bewohner des Hauses waren aber mittlerweile auf den
über dem Haus kreisenden Polizeihubschrauber aufmerksam geworden. Sie meldeten
sich bei der Polizei und bereichten von dem Mann, der sich im Keller
versteckte. Dieser konnte dort widerstandslos festgenommen werden. Es stellte
sich heraus, dass die Luxuslimousine in Dülmen, die Kennzeichen in Essen
gestohlen worden waren. Der 26-jährige Autodieb aus Dortmund ist einschlägig
polizeilich in Erscheinung getreten. Er befindet sich derzeit noch in
polizeilichem Gewahrsam. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 prüfen, ob
er einem Haftrichter vorgeführt wird.
30.08.2010 - Wermelskirchen - Suizident gefunden In einem Waldgebiet bei Wermelskirchen konnte die Besatzung des eingesetzten Polizeihubschraubers das Fahrzeug eines Suizidenten finden. Leider kam die herangeführte Hilfe diesmal zu spät.
U.H.
25.08.2010 - Neuss - Vermisster
Senior wohlbehalten zurück gekehrt
Was ist zu tun, wenn Seniorinnen und
Senioren vermisst werden?
Umfangreiche
Suchmaßnahmen nach einem vermissten 72 Jährigen brachten den gewünschten
Erfolg. Eine „Hummel“ entdeckte den älteren Herrn auf einem Feldweg.
Rhein-Kreis
Neuss/Meerbusch - 25.08.2010 - 14:19 - Am Dienstag Abend (24.08.) meldete der
Pflegedienst eines Seniorenheimes in Meerbusch gegen 18.30 Uhr einen 72 Jahre
alten Heimbewohner als vermisst.
Nach deren Auskunft ist der Vermisste demenzkrank und verfügt über keinerlei
Orientierungsfähigkeit.
Sofort liefen die polizeilichen Suchmaßnahmen an.
Mit einer Vielzahl von Polizeieinsatzkräften wurden mögliche Anlaufstellen
überprüft und Straßen abgesucht.
Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen wurde über die Fliegerstaffel zudem ein
Hubschrauber angefordert.
Dessen Besatzung entdeckte den Senior dann gegen 20.30 Uhr auf einem Feldweg im
Bereich „Alt Schürkesfeld“.
Wohlbehalten konnte der ältere Herr dann mit einem Krankenwagen in das
Seniorenstift zurück gebracht werden.
Dieser Fall ist kein Einzelfall. Leider gehören diese Einsätze in der letzten
Zeit vermehrt zu den Aufgaben der Polizei.
Viele Angehörige sind häufig mit der Situation eines vermissten Angehörigen
völlig überfordert und können die Ordnungshütern nicht im erforderlichen Maß
mit wichtigen Informationen versorgen. Daher einige Tipps zu diesen Fällen:
Was ist zu tun, wenn Seniorinnen und Senioren vermisst werden?
Der Begriff des demographischen Wandels wird in verschiedenen Zusammenhängen
immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Auch die Polizei muss erkennen,
dass die Altersentwicklung der Menschen unmittelbar auf ihre Arbeit Einfluss
nimmt.
Ältere Menschen leiden häufig unter Gedächtnisstörungen und
Orientierungslosigkeit. Diese Auffälligkeiten sind bei Demenzkranken besonders
stark ausgeprägt.
Nicht selten verlassen solchen Mitmenschen ihren unmittelbaren Lebensbereich
und finden krankheitsbedingt nicht mehr zurück. Sie sind durch ihre
Hilflosigkeit erheblichen Gefahren ausgesetzt. Diese Gefahren verstärken sich,
insbesondere während der kalten Jahreszeit oder wenn eine regelmäßige
Medikamenteneinnahme notwendig ist.
Im Jahr 2009 waren 44 Menschen über 60 Jahren im Rhein-Kreis als vermisst
gemeldet. 23 Frauen und 21 Männer. 11 Personen waren über 80 Jahre alt. Alle
Personen konnten ohne größere Gesundheitsschäden wieder aufgefunden werden.
Wenn die Polizei informiert wird, haben die Angehörigen oder die Betreuer und
Pfleger in der Regel schon alle möglichen Anlaufstellen im Nahbereich
überprüft. Für die Ordnungshüter ist wichtig, so schnell wie möglich umfassende
Informationen zur vermissten Person zu bekommen. Es sollte nicht zu lange mit
der Benachrichtigung der Polizei gewartet werden. Suchmaßnahmen in der
Dunkelheit sind wenig Erfolg versprechend.
Wer mit Menschen zu tun hat, die aufgrund ihrer Erkrankung zum potentiellen
Vermisstenfall werden können, (dies sind Angehörige aber auch Pflegende in
Heimen) kann sich auf den „Ernstfall“ vorbereiten.
Das Vorhalten eines aktuellen Lichtbildes ist sinnvoll.
Auch sollte der ältere Mensch immer ein eingeschaltetes Handy dabei haben. Die
Telefonnummer des Mobiltelefons ist für die Polizei ebenfalls hilfreich.
Name und Anschrift in Kleidung eingenäht erleichtern die Arbeit, wenn eine
orientierungslose Person aufgegriffen wird, deren Identität ansonsten nicht zu
ermitteln ist.
Gewohnheiten, übliche Tagesabläufe und vor allem auch frühere Bezugspunkte und
ehemalige Wohnanschriften sind wichtige Informationen
Jeder, der eine orientierungslose Person erkennt, sollte sich kümmern und die
Polizei verständigen.
Wie bereits angedeutet, kann es bei der Suche nach vermissten Personen um Leben
und Tod gehen. Daher ist der polizeiliche Aufwand bei solchen Einsatzlagen
Personal- und Kostenintensiv.
Starke Polizeikräfte werden zusammengezogen, Hundertschaften angefordert. Fast
immer sucht die Besatzung eines Polizeihubschraubers aus der Luft und am Boden
unterstützen besonders ausgebildete Hunde die Einsatzkräfte.
Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss möchte für das Thema „Vermisste Senioren“
sensibilisieren und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
18.08.2010 - Soest - Hubschrauberbesatzung als Hundeflüsterer Die Besatzung eines Polizeihubschraubers, die in die Suche nach einem vermißten jungen Mann mit großem Hirtenhund eingebunden war, hörte über Funk mit, dass ein Rettungswagen für eine Person mit Hund angefordert worden war. Der Polizeihubschrauber flog unverzüglich zur angegebenen Position und landete dort, in der Nähe, auf einem Stoppelfeld. Tatsächlich handelte es sich bei der liegenden Person um den Vermißten. Die Passanten, die den Rettungswagen gerufen hatten und die kurze Zeit später eintreffenden Rettungssanitäter konnten jedoch nicht zu dem jungen Mann gelangen, da der Hund knurrend sein Herrchen beschützte. Der Hubschrauberbesatzung gelang es dann den Hund an einem Straßenbaum anzuleinen, so dass sich die Sanitäter um den jungen Mann kümmern konnten.
U.H.
27.07.2010 –
Düsseldorf/Neuss – Festnahme nach Laserangriff
Am späten
Sonntag Abend (26.07.10), gegen 23.00 Uhr, wurde durch den Piloten eines im
Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen befindlichen Airbus A 330-220
Einwirkungen durch einen grünen Laserstrahl auf das Flugzeug gemeldet. Der
Pilot wurde nicht geblendet oder verletzt und konnte den Landeanflug sicher und
ohne weitere Beeinträchtigungen fortsetzen.
Die Örtlichkeit, von der die Laserstrahlen ausgingen, konnte auf den Bereich Neuss-Weckhoven
eingegrenzt werden. Bei der Fahndung nach den Tätern erhielt die Neusser
Polizei auch Unterstützung von ihren Kollegen der Polizeihubschrauberstaffel.
Auch die Besatzung des anfliegenden Polizeihubschraubers wurde von den Tätern
mit dem Laser angepeilt.
Der Standort der Täter konnte zunächst eingegrenzt werden. Beamten der
Polizeiwache Neuss gelang es anschließend die Tatverdächtigen, die sich
zwischenzeitlich von einem Feldweg entfernt hatten, an ihrer Wohnanschrift zu
ermitteln und festzunehmen. Die Männer, im Alter von 20 bis 31 Jahren, sind
geständig und händigten den Beamten den benutzten Laserpointer aus. Er wurde
sichergestellt.
Gegen die Männer aus Weckhoven wird nun von der Neusser Kripo wegen eines
gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Anstrahlen eines
Luftfahrzeuges mit einem Laser-Pointer zu Verletzungen bei den Piloten und den
weiteren Insassen führen kann und die Sicherheit des Fluges gefährdet.
Gefährdungen des Luftverkehrs, wie auch in diesem Fall, sind Straftaten und
sehen hohe Strafandrohungen vor. Derartige Eingriffe in die Flugsicherheit sind
keine "Dummen-Jungen-Streiche". Der § 315 StGB sieht für diese Taten
eine Mindestfreiheitsstrafe von sechs Monaten bis maximal 10 Jahre Haft vor.
08.07.2010 - Münster Handorf - SEK-Übung Auftakt zu einem Vergleichswettkampf von Spezialeinheiten der Polizei machte Münster Handorf. Die Westfälischen Nachrichten haben eine Fotostrecke, wo auch das Einsatzmittel Polizeihubschrauber zu sehen ist.
U.H.
25.06.2010 - Aachen - Täter gefaßt Nach einem Einbruch in eine Autoverwertungsfirma flüchtete einer der Täter vor der eintreffenden Polizei in die Feldflur. Diese umstellte das Fluchtgebiet und orderte den Alarmhubschrauber der Polizeifliegerstaffel. Die Besatzung machte dann den flüchtigen Täter und von ihm abgelegte Gegenstände nach kurzer Zeit aus und konnte so den Kollegen eine weitere Festnahme ermöglichen.
U.H.
24.06.2010 - Düren - Vermißter rechtzeitig gefunden Einen Mann, der auf Grund eines medizinischen Grundes nicht in der Lage ist allein aufzustehen, wenn er hinfällt, wurde vermißt. Dank der Wärmebildanlage des eingesetzten Polizeihubschraubers konnte der Mann dann liegend an einem Waldrand gefunden werden. Medizinische konnte so schnell herangeführt werden.
12.06.2010 - Goch - Polizeihubschrauber findet Vermissten Einen 30 jährigen Mann, der vermisst wurde und bei dem eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde von dem eingesetzten Polizeihubschrauber rechtzeitig gefunden. Artikel rp-online 11.06.2010 - A61 - Polizeihubschrauber hilft beim Einfangen von frei laufenden Pferden. Die Autobahn A61 musste gesperrt werden, um Gefahren durch frei laufende Pferde neben der Autobahn zu verhindern. Ein Polizeihubschrauber konnte bei der Lagebewältigung helfen. Artikel bei rp-online.de10.06.2010 - Minden-Lübbecke - Luftbilder nach Windhose nachdem eine Windhose über Hille, im Kreis Minden-Lübbecke hinweggezogen war, konnte ein Polizeihubschrauber bei der Schadensaufnahme unterstützen. aus Polizeipresse 02.06.2010 Hitdorf/Leverkusen - Rettungsübung auf dem Rhein Am Mittwoch, den 2. Juni 2010, übten Piloten und Operatoren der Polizeifliegerstaffel NRW zusammen mit den Polizeitauchern aus Wuppertal bei Hitdorf am Rhein die Rettung einer Person aus einem fließenden Gewässer. 2009 wurde bereits eine Frau aus dem Rhein gerettet. Die seinerzeit eingesetzten Polizisten hatten von den Schwierigkeiten dabei berichtet. Bei der Übung konnten sich jetzt weitere Besatzungsmitglieder mit den Abläufen und Schwierigkeiten einer Wasserrettung im fließenden Gewässer vertraut machen.
Hier das Boot der Taucher, die sich als zu bergende Person zur Verfügung stellten mit dem anfliegenden Polizeihubschrauber.
Und hier ein Bild, bei dem der Taucher (rechts im Bild mit gelben Helm) kurz vor der Rettung steht. Ein Besatzungsmitglied, gesichert durch einen Gurt, sitzt bereits auf der Kufe, um die im Wasser treibende Person zu greifen.
auch die Wasserschutzpolizei unterstützte und sicherte die Übung:
U.H.
18.05.2010 - Münster - vermißte Frau Dr. Weber tot gefunden Nachdem das Fahrzeug der vermißten Frau Dr. Weber aus Coesfeld angetroffen wurde, fand die Besatzung des anschließend eingesetzten Polizeihubschraubers die Leiche der Frau. zur Meldung der Polizei Borken: Presseerklärung 14/15.04.2010 - Märkischer Kreis/Schalksmühle, Muhlerhagen - Hartnäckigkeit zahlt sich aus, 74 jährige Frau gefunden. Bereits in der Nacht vom 14 auf den 15 April war ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel NRW auf der Suche nach einer vermissten 74 jährigen Frau. Da die Suche in der Nacht leider nicht zum Erfolg führte, wurde bei Tageslicht noch einmal gestartet und die Suche fortgesetzt. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus, die Frau wurde in einem Waldgebiet gefunden. Der Polizeihubschrauber landete in der Nähe und der Operator der Besatzung kümmerte sich um die Frau bis Bodenkräfte die weitere Versorgung übernehmen konnten.
U.H.
03.04.2010 - Steinfurt / Hörstel - Unfallflüchtiger von Polizeihubschrauber gefunden
Verkehrsunfall
mit insgesamt -4- Verletzten und Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im
Verkehr Hörstel, Rheiner Straße/ Torfmoorstraße Samstag,
03.04.2010, 03.13 Uhr Ein mit insgesamt -5 Personen- besetzter Pkw
VW Golf überfuhr nach Ermittlungsstand eine Verkehrsinsel, geriet ins
Schleudern und überschlug sich nachfolgend. Am Unfallort konnten in dem stark
deformierten Pkw insgesamt drei verletzte Personen festgestellt werden. Nach
übereinstimmenden Angaben der ansprechbaren Fahrzeuginsassen und korrespondierenden
Unfallspuren war der Fahrzeugführer von der Unfallstelle zu Fuß flüchtig, wobei
davon ausgegangen werden musste, dass er aufgrund der festgestellten
Unfallspuren nicht unerheblich verletzt war. Suchmaßnahmen mit starken Kräften
verliefen negativ. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Fahrzeugführer
wurden unter Hinzuziehung eines Diensthundeführers mit einem sog.
Mantrailer und eines Polizeihubschraubers intensiviert. Im Rahmen der
Fahndungsmaßnahmen aus der Luft konnte die Hubschrauber - Besatzung den
flüchtigen 20-jährigen Fahrzeugführer in unwegsamem Gelände liegend feststellen
und die Bodenkräfte zu dem Gesuchten führen führen. Der schwer verletzte
20-jährige Mann stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Im wurde im Krankenhaus
eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Bilanz: zwei
Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte, 5500,- € Sachschaden
24.03.2010 - Dortmund Kley - Räuber festgenommen In Zusammenarbeit mit schnell am Tatort eintreffenden Funkwagen konnte am Mittwoch vormittag ein Räuber in Dortmund Kley festgenommen werden.
U.H.
22.03.2010 - Ascheberg - Polizeihubschrauber jagt entlaufenen Bullen Zwei entlaufene Rinder sorgten für Gefahren für den Bahn- und Straßenverkehr. Die Polizei sperrte daraufhin zeitweise die nahegelegene Bahnstrecke sowie Kreisstrassen. Der eingesetzte Polizeihubschrauber konnte schließlich das letzte entlaufene Rind finden und so aufscheuchen, dass ein Jäger das Tier erlegen konnte. Die Straßen und die Bahnstrecke konnten daraufhin wieder frei gegeben werden. Artikel Ahlener Zeitung 20.03.2010 - Kempen - Flucht vor dem Polizeihubschrauber sinnlos Ein silberfarbener VW-Bus mit Paderborner Kennzeichen erregte die Aufmerksamkeit einer Zivilstreife am deutsch-niederländischen Grenzübergang - zu Recht, das Fahrzeug war als gestohlen gemeldet. Statt den Anhaltesignalen Folge zu leisten startete der Fahrer des VW-Buses durch und lieferte sich eine Verfolgungsfahrt bis nach Kempen. Ein Polizeihubschrauber der Polizeifliegerstaffel wurde ebenfalls eingesetzt und konnte die diversen Verkehrsverstöße des Flüchtigen dokumentieren und den Standort den Funkwagen durchgeben. In Kempen sprangen Fahrer und Beifahrer aus dem Fahrzeug - auch hier unter den wachsamen Augen der Hubschrauberbesatzung. Die Kollegen am Boden leisteten ebenfalls sehr gute Arbeit und nahmen die beiden Personen fest. Ein Bürger half dabei, indem er einem Flüchtigen ein Bein stellte. Bei den Beiden handelt es sich um einen 16 und einen 17 jährigen Jugendlichen aus Meckenheim, wie die Polizei Viersen in Ihrer Nachtragsmeldung bekannt gibt.
U.H.
19.03.2010 - Duisburg, Essenberger See - Frau in letzer Sekunde gerettet Der Polizeihubschrauber war gerade in der Nähe in einem Einsatz, als er über Funk mithörte, dass eine wenig bekleidete Frau aus einem Auto gerannt sei. Die Besatzung schaltete sich sofort in die Suche ein und fand im Flachwasserbereich des Essenberger Sees eine Wärmequelle. Die herangeführte Streifenbesatzung konnte die Frau bergen und reanimieren. Das ohne Licht davon gefahrene Auto wurde später von einer Streife angetroffen. Die Hintergründe, die dazu geführt haben, dass die Frau ins Wasser ging, müssen jetzt noch ermittelt werden.
U.H.
16.03.2010 - Leverkusen - Schneller Einsatz aus der Luft Spezialeinheiten der Polizei NRW trainierten im Bereich Leverkusen den schnellen Zugriff auf ein Binnenschiff. Mit dabei zwei Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel. Aus der EC 155 ropten sich die Spezialkräfte auf das Deck eines fahrenden Schiffes, während gleichzeitig Schnellboote weitere Kräfte brachten. Umfangreicher Artikel bei RP-Online mit Fotostrecke Artikel bei rp-online 09.03.2010 - Arnsberg-Hüsten - Polizeifliegerstaffel unterstützt die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung Bei einem Großbrand in Arnsberg-Hüsten konnte die Feuerwehr die Hilfe eines Polizeihubschraubers gebrauchen. Aus exponierter Lage konnte das Brandausmaß eingeschätzt und die Feuerwehrkräfte effektiv eingesetzt werden. Umfangreiche Infos und Bilder auf Dorfinfo.de aus Dorfinfo.de 07.3.2010 - Rheinberg - jugendliche Straftäter nach KFZ-Sachbeschädigung festgenommen Eigentlich war der Polizeihubschrauber an der Suche nach einem Unfallbeteiligten eingesetzt, derjedoch nach Hinweisen
aus der Bevölkerung im Stadtgebiet Rheinberg durch
Bodenkräfte gestellt und festgenommen werden konnte. Während dieser Fahndung im
Stadtgebiet wurden aus der Luft zufällig fünf Jugendliche ausgemacht, welche
Sachbeschädigungen an Pkw ausführten. Diese flüchteten anschließend in ein nahe
gelegenes Haus. Nachdem die Bodenkräfte durch die Hubschrauberbesatzung eingewiesen
wurden, konnten die Täter festgenommen werden.
U.H.
06.03.2010 - Bielefeld - Polizeihubschrauber mit Laserpointer gefährdet Während einer nächtlichen Suche in Bielefeld wurde der Polizeihubschrauber mehrfach mit einem Laserpointer angestrahlt und die Besatzung geblendet. Die Besatzung war jedoch in der Lage mit Hilfe der Wärmebildkamera die Position des Täters zu bestimmen und konnte eine Polizeistreife dorthin führen. Ein 14 jähriger Junge war der Übeltäter und händigte der Streife den verwendeten Laserpointer aus. Da Gefährdungen des Luftverkehrs kein Kaverliersdelikt sind erwartet den Jugendlichen jetzt ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr!
U.H.
02.03.2010 - Nette Besucher aus Bielefeld hinterlassen ein handgemaltes Dankeschön!
09.02.2010 | Werl | Vermisste Seniorin löst große Suchaktion aus
Werl (ots)
- Am Montag Abend wurde eine 79-jährige Frau aus Werl kurz vor 20.00 Uhr von
ihren Angehörigen als vermisst gemeldet. Die Verwandten hatten bereits mehrere
Stunden nach der Seniorin gesucht. Durch die Polizei wurden zunächst das
persönliche Umfeld, die bekannten Anlaufadressen und auch die Kirchen
abgesucht. Aufgrund des negativen Suchergebnisses und der Minustemperaturen
wurden im laufe des Abends ein Hubschrauber und zwei Polizeidiensthunde
angefordert. Auch diese Suchaktionen verliefen ohne Erfolg. Nachdem bei
Tagesanbruch die Suche wieder verstärkt werden sollte, meldete sich die
Seniorin telefonisch aus einem Werler Hotel. Daraufhin konnte die Großaktion
kurz nach 9.00 Uhr beendet werden. Offensichtlicher Grund für die
"familiäre Auszeit" waren Streitigkeiten mit ihrem Ehemann. Welche
Reaktionen die alte Dame damit ausgelöst hatte, war ihr nicht bewusst. (ws)
Der gewaltbereite Ausbrecher, der zwei Tage vorher aus dem Gericht in Hagen geflüchtet war, ist mit Hilfe der Polizeifliegerstaffel wieder in Haft. Nachdem der Ausbrecher von Polizisten zunächst gesichtet worden war, flüchtete er in ein Waldgelände. Der angeforderte Polizeihubschrauber spürte den Ausbrecher dann mit der Wärmebildkamera auf und konnte die Kollegen dann an die Person heranführen. Bei der Festnahme leistete der Ausbrecher dann noch Widerstand.
Ein aus einem Heim abgängiger Jugendlicher wurde vom angeforderten Polizeihubschrauber kurz nach Beginn der Suche gefunden. Obwohl er versuchte, sich vor dem Hubschrauber zu verstecken, gelang es der Besatzung Streifenbeamte bis zu dem Jugendlichen zu führen, der daraufhin in Gewahrsam genommen werden konnte.
Ein Mann der seinen Suizid angekündigt hatte, wurde durch die Besatzung des eingesetzten Düsseldorfer Polizeihubschraubers in einem Wäldchen aufgespürt. Eine Streifenwagenbesatzung konnte so noch rechtzeitig eingreifen.
Wie bereits berichtet, kam es am heutigen Tag, 26.10.2010, gegen 13.00 Uhr, zu einem Banküberfall in Dortmund - Marten an der Schulte-Heuthaus-Straße, nach dem drei Tatverdächtige mit einem Pkw über die Autobahn flüchteten.
Zur Tatzeit betraten zwei maskierte und bewaffnete Männer die Bank, sie bedrohten die anwesenden Kunden und Angestellten. Den Tätern wurde ein geringer fünfstelliger Bargeldbetrag ausgehändigt.
Nach Angaben von Zeugen wartete in unmittelbarer Nähe der Bank ein dunkler Pkw, der mit einer Person besetzt war und in dem Augenblick wegfuhr, als die Täter die Bank verließen. Dies war ein besonderer Hinweis für die Fahndungsmaßnahmen der Polizei.
Sofort wurde eine Großfahndung unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers eingeleitet. Auf der A 2 wurde durch den Hubschrauber das vermeintliche Fluchtfahrzeug in Richtung Hannover gesichtet und die Verfolgung aufgenommen.
Mehrere Funkstreifenwagen verfolgten den flüchtigen Pkw über die Autobahn. Immer wieder missachtete der mit drei Personen besetzte Pkw die Haltezeichen der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen sollen die Täter aus dem fahrenden Pkw Geldscheine auf die Autobahn geworfen haben.
Bis zur Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück ging die Fahrt des flüchtigen Pkw, der hier die die Autobahn verließ und weiter über die B 61 flüchtete. Gegen 14.00 Uhr gelang es im Bereich Rheda-Wiedenbrück das Fahrzeug durch die eingesetzten Streifenwagen zu stellen. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen zu den Festgenommenen werden wir aus ermittlungstaktischen Gründen erst später bekannt geben.
14.01.2010 | Essen | Suche nach vermißter 12 jähriger
Mit Suchhunden und dem Polizeihubschrauber wurde in Essen ein vermißtes 12 jähriges Mädchen gesucht. Die Sorgen der Eltern konnten die Suchkräfte zunächst nicht entkräften. Dies geschah am darauffolgenden Sonntag durch einen Anruf der Bahnpolizei aus Berlin, die das Mädchen dort aufgegriffen hatten.
13.01.2010 | 15:34 Uhr | POL-LZPD: Polizeihubschrauber mit Laser geblendet - 10 Monate Haft auf Bewährung und 1.000,- Euro Geldstrafe
Weil er den Piloten eines im Flug befindlichen Polizeihubschraubers mit einem Laserstrahl geblendet hat, wurde ein 29-Jähriger heute vom Amtsgericht Hamm wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.000,- Euro verurteilt. In der Nacht des 01.06.2009, wurde der Polizeihubschrauber der Fliegerstaffel des LZPD NRW, die "Hummel 4", auf einem Einsatzflug gegen 02.00 Uhr im Bereich Hamm mit einem grünen Laser beleuchtet und auf dem Flugweg verfolgt. Da die Maschine über den Autopiloten gesteuert wurde, führte die Schreckreaktion des Piloten zu keinen Flugbeeinträchtigungen. Kurz nach dem Vorfall klagte der Pilot über die Beeinträchtigung eines Auges. Auf dem Rückflug vom Einsatzort flog die Besatzung die Örtlichkeit erneut an, um nach dem Verursacher zu suchen. Bei der Annäherung an das Gebäude wurde die "Hummel" wieder mit grünem Laserlicht angeleuchtet. Der Co-Pilot, Brillenträger, wurde trotz Nachtsichtbrille derart geblendet, dass er kurzfristig räumlich desorientiert war. Der Pilot schaltete die Beleuchtung aus, worauf der Laserstrahl ebenfalls ausgeschaltet wurde. Die Besatzung landete auf einer nahe gelegenen Wiese und näherte sich gemeinsam mit den hinzu gerufenen Streifenwagen dem Haus, von dem der Laserstrahl ausging. Dort wurde der 29-Jährige angetroffen, der zugab, den Laser auf den Hubschrauber gerichtet zu haben. (siehe auch Meldungen 2009)
08.01.2010 - Lünen - Polizeihubschrauber sucht Leck in Fernwärmeleitung
Einen etwas ungewöhnlichen Einsatz flog die Polizeifliegerstaffel am Freitag über Lünen. Gesucht wurde ein Leck im Fernwärmenetz der Stadtwerke - offenbar mit Erfolg.
Die Wärmebildtechnik an Bord der Maschine spürte zwei verdächtige Stellen auf, an denen deutlich Wärme abstrahlte. Ursache für Wärmeabstrahlungen könnte das Fernwärmewasser sein, das aus einem Leck in der Leitung ins Erdreich strömt.
Glücklicherweise liegen diese Stellen so, dass durch das auströmende Wasser keine Unterhölungen und somit kein Tagebruch zu befürchten ist. Schon vor mehreren Tagen war den Stadtwerken deutlicher Wasserverlust im Fernwärmenetz aufgefallen. Doch mit der normalen Überwachungstechnik und anderen Methoden war das Leck im 38 Kilometer langen Leitungsnetz nicht aufzuspüren. Da bei einem Zusammnbruch des Fernwärmenetzes große Teile Lünens, inklucive einiger lebenswichtiger Organisationen, z.B. das St. Marien-Hopital, bei winterlichen Temperaturen ohne Heizung dagestanden hätten riefen die Stadtwerke die Polizei um Hilfe.
U.H.
Wesel - Auesee - 07.01.2010 - Leiche aus dem Rhein geborgen - Die Polizei hatte Mitteilung über eine vermißte Person, möglicherweise im Rhein. Der eingesetzte Polizeihubschrauber entdeckte die gesuchte Person dann im Flachwasser treibend. Ein Besatzungsmitglied begab sich, nach einer Landung in der Nähe, ins Wasser und zog die Person ans Ufer, wo herbeigerufene Rettungskräfte leider nur noch den Tod der Person feststellen konnten.