Meldungen 2008
hier sind einige der älteren Meldungen abgelegt. Dies ist keine
Datenbank und die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit.
U.H.
29/30.11.2008 | Lüdenscheid / Werdohl - Polizeihubschrauber rettet Rentner (70) vor dem Erfrieren
30.11.2008 | 04:16 Uhr
POL-MK: 70-jähriger Vermisster unterkühlt aufgefunden
Werdohl (ots) - Ein 70-jähriger Mann aus dem Bereich Espenhagen wurde von der Polizei gesucht, weil er zuletzt am Samstag, gegen 17:30 Uhr, mit spärlicher Kleidung gesehen wurde. Nachdem erste Suchmaßnahmen erfolglos geblieben sind, wurde die Rettungshundestaffel des DRK und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. Noch vor Eintreffen der Hundestaffel wurde durch die Besatzung des Hubschraubers in dem Waldgebiet Reißberg ein Wärmepunkt ausgemacht. An dieser Stelle wurde der stark unterkühlte Mann in unwegsamen Gelände aufgefunden. Der Fundort wurde durch den Hubschrauber ausgeleuchtet, so dass Rettungskräfte herangeführt werden konnten. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Vermisste dem Krankenhaus zugeführt. Völlig unverständlich: zahlreiche Anwohner beklagten sich bei der Polizei über den Hubschrauberlärm!
Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
http://www.kpb-luedenscheid.nrw.de
aus Pressportal der Polizei
15.11.2008 | Bochum - Rotorgeräusch vom Polizeihubschrauber rettet Schüler (18) vor dem Erfrieren
Anwohner durch Hubschrauber geweckt
Bochum-Linden - 25.11.2008 - 09:39 - Dienstag, 25. November, kurz nach Mitternacht. Es ist kalt in Bochum, sehr kalt. Gegen 00.30 Uhr verlassen zwei Freunde (17/18) eine Party an der Straße „Im Ostholz“, die in der Nähe des Weitmarer Holzes liegt. Aus noch nicht geklärter Ursache verliert der stark alkoholisierte 18-Jährige die Orientierung und geht nach Aussage seines Freundes „verloren“. Dieses teilt der 17-Jährige telefonisch dem Vater des Weitmarers mit, der gegen 01.00 Uhr die Polizei einschaltet. Umgehend machen sich sechs Streifenwagenbesatzungen sowie eine Diensthundführerin auf die Suche nach dem jungen Mann – erfolglos. Auch Anrufe auf seinem Handy nimmt der Schüler nicht an. Mittlerweile haben die Kollegen der Leitstelle einen Polizeihubschrauber angefordert, der mit seiner Wärmebildkamera im Großraum Linden, Munscheid und Oberdahlhausen nach dem Schüler sucht – immer noch erfolglos. Dann, gegen 02.50 Uhr, geht auf der Leitstelle im Polizeipräsidium erneut ein Notruf ein. Ein Lindener Bürger (51) teilt der Polizei mit, dass er durch das Rotorgeräusch eines Hubschraubers aufgewacht sei. Danach habe er sein Haus verlassen und einen schlafenden Jugendlichen im Unterholz gefunden. Schon wenig später steht fest, der vermisste Bochumer ist gefunden worden. Das Aufatmen der ca. 20 eingesetzten Polizisten ist in der kalten Nacht deutlich zu sehen. Außer einer leichten Risswunde an der Lippe sowie kältebedingtem Zittern ist der 18-Jährige wohlauf, steht aber erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. So werden wir es wahrscheinlich nicht mehr erfahren, warum er vom Nachhauseweg abgekommen ist, welche Wegstrecke er eingeschlagen hat und warum er über das Handy nicht mehr erreichbar war. Wir können nur sagen, dass der Weitmarer großes Glück gehabt hat, nicht erfroren zu sein. Auch wenn viele schlafende Bochumer durch das Rotorengeräusch des Hubschraubers geweckt worden sind, dem 18-Jährigen hat es vermutlich das Leben gerettet.
Aus Presseportal der Polizei
13.11.2008 | Ibbenbüren - Einbrecherbande festgenommen
Ibbenbüren - haben die Serieneinbrüche am Aasee jetzt ein Ende? In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag flüchteten Einbrecher aus einem Gebäude vor der eintreffenden Polizei. Eine lehrbuchmäßige weiträumige Umstellung verhinderte jedoch eine weitere Flucht, so dass sich die Einbrecher im Nahbereich auf Feldern versteckten. Der zeitnah angeforderte Polizeihubschrauber machte dem Versteckspiel dann jedoch ein Ende. Trotz des Versuches sich vor der Wärmebildkamera zu verbergen wurde erst ein Einbrecher aufgespürt und festgenommen, kurz darauf war auch ein zweiter Täter im Blick der Kamera und Minuten später festgenommen. Ermittlungen müssen jetzt ergeben, ob es die gesuchten Serieneinbrecher sind, die in letzter Zeit in dem Bereich mehrfach zugeschlagen haben.
U.H.
Ausführlich in der Borkener Zeitung mit Hintergründen zu den Taten und Tatverdächtigen
11.11.2008 | Ratingen Hösel - verletzter Senior aufgefunden
Ratingen Hösel, ein Senior war nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt. Der von der Polizei eingesetzte Hubschrauber mit Wärmebildanlage suchte rund um den Wohnort und fand die Person in einem unübersichtlichem und schwer zugänglichen Waldgebiet. Mehrere Polizisten waren nötig, um den unterkühlten und am Kopf verletzten Senior zum nächsten Weg zu bringen, von wo er dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.
U.H.
08.11.2008 | Gelsenkirchen - geistig behinderter Mann gefunden
Gelsenkirchen - ein älterer, geistig behinderter Mann hatte sich bei Dunkelheit verlaufen und über Handy-Notruf die Polizei alarmiert.
Der angeforderte Polizeihubschrauber konnte dann während des Gesprächs mit der Polizei im Hintergrund gehört werden und so das Suchgebiet eingegrenzt werden. Nach wenigen Minuten war die Person dann auf einer Halde mittels Wärmebildkamera ausgemacht. Kurz darauf führte die Hubschrauberbesatzung auch eine Streifenwagenbesatzung zu dem Mann.
U.H.
02.11.2008 | 04:49 - Beckum - gestürzter Partygast gefunden
Beckum - 02.11.2008 - 04:49 - Erfolgreich verlief die Suche der Polizei nach einem 18- jährigen Beckumer in der Nacht zu Sonntag. Der junge Mann hatte nach einer Feier den Heimweg vom Sudhofer Weg zur Oelder Straße zu Fuß angetreten und sich dabei offensichtlich hoffnungslos verlaufen. Um 01:30 Uhr alarmierte seine Mutter die Polizei nachdem sie ihren Sohn zwar per Handy erreicht hatte, dieser ihr aber nicht erklären konnte wo er war. Ähnlich erging es den Polizeibeamten der Leitstelle, die zwar einen Telefonkontakt herstellen konnten, aber auch nur wenige brauchbare Informationen erhielten. Allerdings konnte das Suchgebiet auf den Bereich an der B61 in Höhe "Auf dem Tigge" eingegrenzt werden. Als der Telefonkontakt abriss setzte die Polizei einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein, der den fraglichen Bereich absuchte und innerhalb kürzester Zeit eine Person nördlich der B61 ortete. Wie sich dann herausstellte, befand sich der Gesuchte in einem von der Straße aus nur schwer zugänglichen Bereich eines Steinbruches, wo er ohne den Hubschraubereinsatz kaum gefunden worden wäre. Inzwischen bereits alarmierte Suchmannschaften der Beckumer Feuerwehr und ein angeforderter Rettungshund kamen nicht mehr zum Einsatz. Nach seiner Rettung wurde der 18- jährige vorsorglich in das Beckumer Krankenhaus gebracht.
Presseportal der Polizei
Tankbetrüger
flüchteten vor Polizei – zwei Personen in Dortmund festgenommen
Tankrechnung nicht bezahlt
- BMW gestohlen - Verfolgungsjagd mit Polizei und Hubschrauber - von Polizei festgenommen.
Hamm, A 2, Richtung Oberhausen - 13.10.2008 - 16:09 -
Lfd. Nr.:1465
Nach dem der 24-jährige Fahrer eines PKW BMW aus Hamm am 13.10.2008, 13.01 Uhr,
seine dreistellige Kraftstoffrechnung nicht bezahlt hatte, lieferte er sich mit
der Polizei wenig später auf der A 2 in Richtung Oberhausen eine
Verfolgungsjagd.
Nach dem Tankbetrug wurde der rote BMW als Fahndung an die Autobahnpolizei
Dortmund weitergegeben. Wenig später erkannte eine Streife das mit zwei
Personen besetzte Fahrzeug auf der A 2 im Kamener Kreuz. Der 24-Jährige machte
zunächst keine Anstalten anzuhalten, gab wenig später vor, auf dem
Seitenstreifen anhalten zu wollen. Kurz vor dem Stillstand des Streifenwagens
gab der BMW Fahrer dann abermals Gas und fuhr Richtung Oberhausen davon.
Ein Polizeihubschrauber konnte das Täterfahrzeug jedoch wenig später ausmachen
und bis in das Stadtgebiet von Dortmund verfolgen. Hier wurde der verlassene
BMW auf einem Parkplatz aufgefunden. Der 24-Jährige und sein 26-jähriger
Beifahrer aus Gladbeck konnten wenig später fußläufig in unmittelbarer Nähe des
BMW festgenommen werden.
Die Gründe für die Flucht der Tatverdächtigen dürften zum einen in dem Umstand
zu finden sein, dass der hochwertige Sportwagen seit dem 26.09.2008 als
gestohlen gemeldet ist. Zum anderen ist der 24-Jährige nicht im Besitz einer
Fahrerlaubnis. Ihm wurde zu dem eine Blutprobe wegen des Verdachts des
Drogenkonsums entnommen.
Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an. Beide Tatverdächtige befinden sich
bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in polizeilichem Gewahrsam.
Presseportal der Polizei
10.10.2008
| 11:57 Uhr; Pol-MG: Unbekannter versuchte Handtasche mit Waffengewalt zu
rauben; ein Zeuge kommt dem Opfer zu Hilfe und verhindert damit Schlimmeres
Mönchengladbach-Dahl
(ots) - Fahndung mit Hubschrauber erfolgreich; Polizei nimmt 20jährigen Tatverdächtigen
fest
Gestern
Abend, 09.10.08, um 20.00 Uhr, will eine 59jährige Frau aus Wickrathberg gerade
das Krankenhaus St. Kamillus auf der Kamillianerstraße betreten, als sie vor
dem Haupteingang von einem Unbekannten mit einer Pistole bedroht wird. Der Mann
richtet die Waffe gegen den Kopf der Frau und versucht ihr dabei die Handtasche
zu entreißen. Dagegen setzte sich die Frau erfolgreich zur Wehr. Als ihr ein
Zeuge zu Hilfe kam, flüchtete der Räuber in ein angrenzendes Waldgebiet. Die
Polizei startete eine Suchaktion mit Unterstützung eines Hubschraubers und
konnte dabei einen 20jährigen Rheydter als Tatverdächtigen festnehmen. Die
Polizei schließt nicht aus, dass noch ein zweiter Mann an der Tat beteiligt war
und sucht dringend Zeugen, die im Bereich des Kamillianer Krankenhauses
verdächtige Personen oder den Täter bei seiner Flucht beobachtet haben.
Beschreibung
des Täters beim Überfall: ca. 20 - 25 Jahre alt, etwa 175 cm groß und schlank,
bekleidet mit einer hellen, grau-braunen Jacke und einer dunklen Hose. Bei der
Tat hatte er eine hellbraune Mütze als Maskierung über sein Gesicht gezogen.
Hinweise
nimmt die Polizei unter Telefon MG 290 entgegen.
Vlotho - Vermisste Seniorin gefundenEine
seit Donnerstag, dem 11 September vermisste Seniorin wurde mit einem
Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr gesucht. Auch ein
Polizeihubschrauber war im Einsatz, der das Weserufer absuchte. Am
nächsten Tag ging die Suche weiter. Hierbei fand der Ehemann seine Frau
in einer Furche in einem Maisfeld - konnte jedoch nach der Alarmierung
der Rettungskräfte die Gesuchte nicht wieder finden. Der erneut
eingesetzte Hubschrauber konnte hier dann mit seiner eingebauten
Technik, der Wärmebildkamera, helfen und den Rettern den Weg weisen, so
dass die Frau zügig dem Krankenhaus zufgeführt werden konnte.
Metropolis 2008 - Wettkampf der Sondereinheiten der Polzeien
In Düsseldorf vergleichen sich in Wettkämpfen 100 Polizisten von Sondereinheiten aus den USA, der Schweiz,
den Niederlanden, Luxemburg und sechs deutsche Sondereinsatzkommandos (SEK).
In einem internationalen Wettkampf üben zwölf Teams Geiselbefreiungen. Am
Freitag seilte sich ein Düsseldorfer SEK-Team aus einem Hubschrauber ab und
sprengte ein Opfer frei...
Der Übungs-Tatort von „Metropolis 2008“, so heißt der diesjährige
Wettkampf,
war eine stillgelegte Fabrik an der Erkrather Straße. Aus einem
superleisen dunkelgrünen Hubschrauber, einer EC 155, ließen sich fünf
vermummte und schwer
bewaffnete SEK-Männer aufs Dach runter. Lautlos seilten sie sich dann
an der
Fabrikwand ab.
Kurz darauf explodierte eine Sprengladung. Eine Tür flog aus dem
Rahmen. Die Polizei-Spezialisten stürmten in die Fabrik, Schüsse fielen, noch eine
Explosion war zu hören. Eine Blendgranate war detoniert, um den Täter außer
Gefecht zu setzen. Sekunden später ist die Geisel befreit, der Täter
festgenommen.
Polizeipräsident Herbert Schenkelberg: „Wenn man an den Anschlag bei den
Olympischen Spielen 1972 in München denkt oder an das Gladbecker Geiseldrama
vor 20 Jahren und das hier heute sieht, bin ich sehr beeindruckt und überzeugt:
Wir sind als Polizei gut aufgestellt. Ich freue mich auf den internationalen
Wettkampf nächste Woche.“
SEK-Sprecher Uli Faßbender: „Wir haben bei diesem Wettkampf vom 8. bis zum
12. September auch sechs Teams aus NRW am Start. Das Düsseldorfer SEK war beim
letzten Vergleich an der Spitze und ist deshalb jetzt Gastgeber.“
Die Sondereinheiten aus NRW haben jährlich bis zu 1200 Einsätze, vom
Familienstreit bis hin zur Geiselnahme. Einer der Standorte ist auch
Düsseldorf. Die Namen der 110 Mitarbeiter des SEK Düsseldorf bleiben streng
geheim. Alle haben mal als „einfache“ Polizisten klein angefangen und sích für
diesen schweren Job qualifiziert.
Öffentlich treten sie nur vermummt auf. Sie warten stündlich auf ihre
Einsätze, immer bereit, ihr Leben in waghalsigen und spektakulären Einsätzen zu
riskieren.
Bilder zum Presseartikel
POL-VIE: Polizeihubschrauber fand Lebensmüden im Maisfeld
Willich
(ots) -
25.08.2008 | 14:31 Uhr - Am Samstag meldete sich gegen 13:00 Uhr ein unbekannter Mann
telefonisch bei der Feuerwehrleitstelle und kündigte an, dass er sich
umbringen wolle. Dem Leitstellenmitarbeiter gelang es in Erfahrung zu
bringen, dass sich der Lebensmüde in einem Maisfeld im Bereich
Holterhöfe befand. Die anschließend alarmierte Polizeileitstelle
forderte sofort einen Polizeihubschrauber an, dessen Besatzung den Mann
innerhalb eines Maisfeldes aufspürte. Der Hubschrauber
nahm den ebenfalls eingesetzten Notarzt auf und flog ihn zu dem
Verletzten. Ein Rettungshubschrauber brachte den 47-jährigen Krefelder
in ein Krankenhaus. Nach ärztlicher Versorgung der Verletzungen wurde
der Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. / ww (902) Pressportal Polizei
Mönchengladbach - Polizeihubschrauber löste Gaswolke auf17. August 2008 - Nach einem Gasunfall in einer Lackfabrik in
Mönchengladbach kam der Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Kohlendioxid
der Feuerlöschanlage der Fabrik war wegen eines technischen Defektes
unkontrolliert ausgetreten, so dass 16 Menschen wegen zumeist
Atembeschwerden und Übelkeit in Krankenhäuser gebracht werden mußten.
Eine EC155 der Polizei NRW löste dann die Gaswolke im Freien auf, indem
mit dem Rotorabstrahl (Down Wash) frische Luft in die Wolke geblasen
wurde, was die Konzentration des Gases schnell und deutlich reduzierte.
(Archivbild Heeren) Kohlendioxid (CO²) ist ein farbloses und nicht brennbares Gas, das in geringen Mengen auch in der Atemluft vorkommt. In
höheren Konzentrationen wirkt es betäubend und ab acht Prozent führt es
innerhalb weniger Minuten zum Tod durch Ersticken weil der Atemreflex
unterdrückt wird.
Später durchlüftete die Feuerwehr noch Keller und Wohnungen. Die
Sperrungen im Umkreis von etwa 2 Kilometern, von der auch Autobahnen
und Bahnlinien betroffen waren, konnten nach dem Einsatz wieder
aufgehoben werden.
UH- PFSt NRW
Artikel Tagesspiegel
TV-Beitrag WDR kurz
TV-Beitrag Extra WDR Hubschrauber bei 17:40 und 24:38
Leopoldshöhe. Polizeihubschrauberbesatzung fand vermisste 81-Jährige.
14.
August 2008 - Am Dienstagmittag suchte die Polizei, unterstützt von
einem Helikopter der Polizei-Hubschrauberstaffel NRW, im Bereich
Leopoldshöhe nach einer verschwundenen 81-jährigen Frau.
Die
Seniorin war letztmalig gegen 10.30 Uhr im Seniorenheim gesehen worden.
Es ist bekannt, dass die Dame zeitweise an völliger
Orientierungslosigkeit leidet, aber ansonsten in guter körperlicher
Verfassung ist. Wegen der enormen Hitze und der damit verbundenen
gesundheitlichen Risiken, insbesondere im Falle einer
Orientierungslosigkeit, leiteten die Beamten der Polizeiwache Bad
Salzuflen sofort eine Suchaktion ein. Unterstützt wurden die lippischen
Ordnungshüter dabei von einer Hubschrauberbesatzung der Staffel aus
Dortmund. Gegen 15.00 Uhr dann die frohe Kunde. Die „fliegenden“ Kollegen
hatten die Frau hinter einem Gebüsch in der Gemeinde Leopoldshöhe
entdeckt. Über Funk wurde ein Steifenwagen heran gelotst, der die etwas
erschöpfte und durstige Seniorin, die übrigens wohlauf ist, zurück zu
ihrer Unterkunft fuhr. Sie war zwischenzeitlich bis nach Asemissen
marschiert und dann wieder zurück in Richtung Leopoldshöhe, wo sie dann
schließlich gefunden wurde.
aus Pressetelle Polizei Lippe
Polizeihubschrauber fliegt Mantrailing-Hunde für Kindersuche ein
Wenn die Zeit drängt sind werden die Polizeihubschrauber auch für Hundetransporte eingesetzt:
Siegburg (ots) - Am 23.07.2008 gegen 13:30 Uhr meldete eine Mutter
ihre 5-jährige Tochter vermisst. Mehrere Stunden suchte die Familie
nach dem Kind, das nach Zeugenangaben gegen 11:00 Uhr zuletzt mit einem
unbekannten Mann, der einen Hund bei sich hatte, gesehen wurde. Die
Polizei leitete sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Die Besatzungen
von elf Einsatzfahrzeugen suchten die Umgebung ab und ermittelten in
der Nachbarschaft. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt und
"mantrailer"-Suchhunde per Hubschrauber
eingeflogen. Drei Einsatzzüge der Landeseinsatzreserve wurden zur
Durchsuchung des Wohngebietes und des angrenzenden Waldgeländes
angefordert. Gegen 15:30 Uhr nahm die Suche ein glückliches Ende. Die
Mutter des Mädchens fand ihr Kind auf dem Spielplatz an der Deutzer Hof
Straße. Die Polizei konnte den Einsatz beenden und die noch auf der
Anfahrt bzw. im Anflug befindlichen Einsatzkräfte wieder zurück
schicken.
Presseportal Polizei
Eröffnung der Paragon-Arena in Paderborn Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung hatte die Polizei einen Hubschrauber
eingesetzt. Aus der Luft konnten die Verkehrsströme noch besser
dokumentiert werden und dienen als Grundlage für weitere Verbesserungen
der Verkehrslenkung. Die fliegenden Polizisten leisteten darüber hinaus
schon während ihres Einsatzes Unterstützungsarbeit für ihre Kollegen am
Boden.
Presseportal der Polizei
Schwerte - 20.06.2008 - 14:09 - Die
Polizei hat am Freitagmittag (20.06.08) mit tatkräftiger Unterstützung
der Bevölkerung in Schwerte - Geisecke drei mutmaßliche Einbrecher
gestellt und festgenommen. Anwohner hatten gegen 10.30 Uhr
drei Männer beim Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Straße Hofweide
beobachtet und sofort die Polizei alarmiert. Während ein
Tatverdächtiger noch beim Verlassen des Wohnhauses von Zivilbeamten der
Polizei festgenommen werden konnte, gelang es zwei mutmaßlichen
Mittätern zunächst mit der Beute (Bargeld und Schmuck) zu flüchten. Die
sofort eingeleitete Fahndung, bei der neben Einsatzkräften der
Kreispolizeibehörde Unna auch Beamte aus Dortmund und ein
Polizeihubschrauber eingesetzt waren, führte schließlich dank
tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung zur Festnahme der beiden
flüchtigen Beschuldigten. Nach Bürgerhinweisen hatte die Besatzung des
Polizeihubschraubers die beiden Männer gegen 12.30 Uhr in einem Gebüsch
an der Straße „Zwischen den Wegen“ gesichtet und die Einsatzkräfte am
Boden zu der Stelle gelotst. Hier liefen sie den Beamten geradezu in
die Arme. Bei den Beschuldigten handelt es sich vermutlich um drei 15-,
16- und 35jährige Osteuropäer. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
aus Presseportal der Polizei
Wasserrettungsübung in Bedburg
Am 18 Juni 08 fand in Bedburg eine Wasserrettungsübung der Polizeifliegerstaffel NRW statt. Jährlich
verunglücken viele Menschen bei Badeunfällen in ungesicherten
Gewässern. Um im Bedarfsfall schnell helfen zu können, müssen die
Einsatzbesatzungen der Hubschrauber gelegentlich auch üben. Dies
machten am Mittwoch, den 18 Juni die Piloten und Operatoren der
Flugeinsatzgruppe Dortmund an einem See in der Nähe von Bedburg.
 Foto Nentwig Der
Operator oder ggf. auch der Co-Pilot sitzen dabei gesichert auf der
Kufe, während der Hubschrauber direkt zur rettenden Person fliegt. Die
Person wird dann auf die Kufe gezogen und zum nahen Land geflogen, um
dort die weiteren notwendigen Maßnahmen zu treffen.
U.H.
Besuch aus Brandenburg - bei einer länderübgreifenden Übung

Hummel findet versenktes Auto05.06.2008 - Rhein-Herne Kanal bei Essen Gelegentlich
aufsteigende kleine Öl- bzw Kraftstoffblasen weckten das besondere
Interesse der Hubschrauberbesatzung, die nach einem versenkten Auto im
Rhein-Herne-Kanal suchte. Ein Boot der Wasserschutzpolizei wurde
herangeführt und deren weiteren Überprüfungen ergaben, dass es sich
tatsächlich um das gesuchte Fahrzeug handelte. Durch das schnelle
Auffinden des Fahrzeugs konnte eine länger andauernde
Gewässerverschmutzung durch schleichend austretende Betriebs- und
Schmierstoffe verhindert werden. U.H.
Von oben kommt das SEK
03.04.2008 - Sondereinheit der Polizei übt im ehemaligen Schwesternwohnheim in Minden
Minden - Ein SEK der Polizei NRW nutzte am Mittwoch das ehemalige Schwesternwohnheim in Minden zum Übungseinsatz. Bemerkenswert:
Einige Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) aus Bielefeld drangen
aus der Luft über das Dach in das Gebäudeinnere vor.
Vom
Flugplatz Porta nähert sich eine dunkelgrüne EC155 der
Polizeifliegerstaffel dem zwölfstöckigen Hochhaus beim ehemaligen
Klinikum Minden. Die Maschine wird langsamer, die Türen öffnen sich und
dann schwebt der Hubschrauber wie angenagelt mehrere Meter über dem
Dach. Ein dickes Seil klatscht herunter und Sekunden danach rutschen
maskierte Männer an dem Seil herab aufs Dach. Einer, zwei drei und noch
weitere, bevor der Hubschrauber plötzlich in die Höhe zieht und wieder
abfliegt. Die Männer auf dem Dach verschwinden dabei wie Schatten im
Haus.
Der
Leiter der Führungsstelle der Bielefelder Spezialeinheiten, Jürgen
Brennemann, kommentiert der Presse gegenüber das Geschehen als Training
für Geiselnahmen und andere Bedrohungssituationen durch mit
Schusswaffen ausgestattete Straftäter.
Viel
mehr wird nicht preisgegeben, da weder Polizeitaktiken noch die
eingesetzten SEK-Beamten bekannt werden sollen, um bei echten Einsätzen
den Straftätern keinen Vorteil einzuräumen.
Die
Spezialeinheiten üben regelmäßig; eine Übung wie am Mittwoch ist jedoch
was besonderes, da das ehemalige Schwesternwohnheim Übungsmöglichkeiten
bietet, die so nicht häufig zu finden sind.
Nur
an einem Seil aus einem Hubschrauber auszusteigen bedeutet schon
Überwindung und ist nicht jedermanns Sache. Wenn am Ende des Seils
jedoch nicht der Boden sondern das Dach eines Hochhauses ist, dann
könnte man noch mal sehr viel tiefer fallen. Wer jemals im Schwimmbad
den Unterschied zwischen 1er, 3er und 5 Meter-Brett erlebt hat, kann
sich vielleicht vorstellen, wie das ist, wenn man über 30 Meter in die
Tiefe blickt und dann dort hinunter muss.
Doch
die SEK-Beamten sind speziell ausgebildete und intensiv trainierte
Polizeibeamte, die aus etlichen Bewerbern ausgewählt wurden. Das
Training dauerte bis in die Nachtstunden bevor wieder Ruhe im
ehemaligen Schwesternwohnheim einzog. -HN-
Bei der WDR-Lokalzeit ist von der Übung ein kurzes Video zu sehen
WDR-Lokalzeit-Video
Bilder von der Übung und ein Video finden Sie auch auf den Seiten des Mindener Tageblatts.
Tankstelleneinbrecher in Dortmund Schüren festgenommen22.02.2008 - 03:30 -
Drei Tankstelleneinbrecher trauten dem Polizeihubschrauber nicht all zu
viel zu - "Die sehen uns nicht, die sind zu hoch" sagten sie sinngemäß,
allerdings so laut, dass ein vom Hubschrauberlärm geweckter Anwohner es
hörte. Von da an konnten die drei ihre Freiheit nur noch wenige
Minuten genießen. Polizeikräfte am Boden, unterstützt durch den
Hubschrauber, der mit dem Suchscheinwerfer die Position der Täter
ausleuchtete, nahmen die drei Täter fest.
In den frühen
Morgenstunden des 22.02.2008 konnten Zivilbeamte, unter anderem mit
Unterstützung eines Polizeihubschraubers, drei mutmaßliche Einbrecher
in Dortmund-Hörde festnehmen.
Die Beamten beobachteten drei
Männer, die sich gegen 02.05 Uhr, hinter einem Tankstellengebäude, in
der Straße Am Remberg, zu schaffen machten. Als die Beamten ein
klirrendes Geräusch hörten, gingen sie in Richtung Tankstelle. Hier
konnten sie eine, mit einem Gullydeckel, eingeworfene Eingangstür
feststellen. Da sich die Tatverdächtigen offensichtlich in ein
angrenzendes Brachgelände geflüchtet hatten, holten sich die Beamten
Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber.
Wenig später
meldete ein Zeuge, dass sich in unmittelbarer Umgebung, mehrere
Personen in einem Garten vor dem Polizeihubschrauber verstecken würden.
Die tatverdächtigen Männer flüchteten im Scheinwerferkegel des
Hubschraubers in ein nahe gelegenes Waldstück. Hier wurde das Trio,
gegen 04.20 Uhr, durch die Zivilbeamten mit Unterstützung ihrer
uniformierten Kollegen festgenommen.
Presseportal der Polizei NRW
Polizeieinsatz nach angeblichem Selbstmordversuch
21-Jähriger verletzt einen 59-Jährigen leicht. In seiner Vorstellung
und aufgrund seiner starken Alkoholisierung glaubte er, den Mann
getötet zu haben. Er flüchtete mit Suizidabsichten. In einer großen
Polizeisuchaktion mit Hubschrauber wird er im Wald aufgefunden. Lohmar - 05.02.2008 - 12:49 - Am 04.02.2008 gegen 19:30 Uhr rief eine Zeugin die Polizei zur Hauptstraße in Lohmar. Dort
hatte es in Höhe des Rathauses einen Streit zwischen einem jungen Mann
und einer Frau gegeben, bei der es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen
sei. Ein 59-jähriger Lohmarer, der das Geschehen beobachtet hatte,
mischte sich in den Streit ein und wurde von dem Jüngeren geschlagen.
Als der Lohmarer daraufhin zu Boden fiel und reglos liegen blieb,
flüchtete der Täter in die Clara-Fey-Straße und von dort vermutlich
über einen Bach in den angrenzenden Wald. Bis zu dem Bach wurde er von
einem Zeugen verfolgt. Der 59-Jährige wurde in einem Rettungswagen
behandelt. Er hatte leichte Verletzungen erlitten, war jedoch nach
kurzer Besinnungslosigkeit wieder weitgehend wohlauf. Nun suchte die
Polizei nach dem jungen Mann. Es handelte sich um einen 21-jährigen
Lohmarer. Die Suche wurde intensiviert, als dieser auch noch über Handy
bei seiner Freundin seinen Suizid ankündigte, weil er sich im Glauben
befand, den 59-Jährigen getötet zu haben. Er teilte weiter über Handy
mit, dass er sich schwer verletzt im Wald in hilfloser Lage befände.
Mit mehreren Streifenwagen und mit Unterstützung eines
Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera wurde der Gesuchte gegen 21.30
Uhr gefunden. Der junge Mann wurde zunächst von einem Notarzt
untersucht und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Bis auf leichte
Hautabschürfungen konnten keine Verletzungen festgestellt werden. Er
war hochgradig alkoholisiert.
Presseportal der Polizei NRW
Einbrecher auf frischer Tat ertappt
Bei der Absuche des Hausdaches wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt Neuss-Reuschenberg - 27.01.2008 - 18:21 - Am
Sonntag (den 27.01.2008), gegen 16.20 Uhr, kam es auf der Bergheimer
Straße im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem
Tageswohnungseinbruch. Die Neusser Polizei konnte hier einen sehr
schnellen Fahndungserfolg für sich verbuchen. Die vor Ort
eingetroffenen Polizeibeamten bewiesen den richtigen Riecher, als sie
den Täter auf dem Dach des Gebäudekomplexes vermuteten und das Haus
sofort umstellten. Auf dem Dach konnte kurze Zeit später mit
Unterstützung eines Polizeihubschraubers der Einbrecher festgenommen
werden. Dabei handelt es sich um einen 27-jährigen polizeibekannten
Neusser, mit dem sich nun erneut die Kriminalpolizei beschäftigen wird.
(pi) Presseportal der Polizei NRW
Sechsköpfige Einbrecherbande festgenommen - Fahndungserfolg einer
Ermittlungskommission aus fünf Polizeibehörden - Spezialeinheiten und
Hubschrauber eingesetzt
24.01.2008 - Eine in ganz
Ostwestfalen vermutlich seit Monaten aktive Einbrecherbande konnte am
Donnerstagmorgen im Kreis Herford festgenommen werden. Den aus Albanien
und Serbien stammenden Tatverdächtigen im Alter von 20 bis 33 Jahren
werden zahlreiche Geschäftseinbrüche vorgeworfen, bei denen Tresore,
Bargeld und mengenweise Zigaretten erbeutet wurden. Eine fünfköpfige
Ermittlungskommission mit Kriminalbeamten der Kreispolizeibehörden
Paderborn, Minden, Herford, Detmold und Höxter kam der Bande in den
letzten eineinhalb Monaten auf die Schliche. Drei Bandenmitglieder
wurden am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Eine
fünfköpfige Ermittlungskommission mit Kriminalbeamten der
Kreispolizeibehörden Paderborn, Minden, Herford, Detmold und Höxter kam
der Bande in den letzten eineinhalb Monaten auf die Schliche. Drei
Bandenmitglieder wurden am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Mitte dieser Woche war die Beweislage soweit erhoben, dass sich die Ermittler zum Zugriff entschlossen. Beim
Einbruchsversuch in einen Getränkemarkt in Rahden (Kreis
Minden-Lübbecke) waren ihnen die Fahnder am frühen Donnerstagmorgen
bereits auf den Fersen. Während der Flucht mit zwei Autos griffen die
Spezialeinheiten aus Bielefeld zu. Mit einem Polizeihubschrauber wurde
ein Fluchtfahrzeug in Bünde verfolgt. In Bünde und Löhne konnten drei
Tatverdächtige (31/ 33/ 33) überwältigt werden. Dabei leisteten die
Tatverdächtigen erheblichen Widerstand. Bei einem der festgenommenen
Männer (33) handelt es sich um einen in Albanien geflohenen
Gewaltverbrecher, gegen den internationale Haftbefehle vorliegen. Im
Zuge von fünf Wohnungsdurchsuchungen in den Kreisen Herford und Minden
konnten drei mutmaßliche Komplizen festgenommen werden. Bargeld und
Zigaretten aus zurückliegenden Taten konnten sichergestellt werden.
Ausführlicher Artikel dazu im Presseportal der Polizei NRW
Ohne Helm auf der A 3 unterwegs - Fahndung nach Rollerdieben mit Hubschrauber und Diensthund - 15-Jähriger festgenommen
14.01.2008 | 15:01 Uhr
Polizeibeamte aus Düsseldorf und Mettmann konnten gestern Mittag einen
Rollerdieb in einem Gartencenter an der Bergischen Landstraße
aufspüren. Der Jugendliche hatte zuvor in der Ausfahrt der A 3 einen
Alleinunfall verursacht und war anschließend auf das Gelände
geflüchtet. Von seinem Komplizen auf einem zweiten Roller fehlt bislang
jede Spur. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei dem
Dieb um einen 15-Jährigen aus den Niederlanden. Wie sich herausstellte
waren die Zweiräder am Morgen in Köln entwendet worden.
Um 11.15 Uhr erhielten die Einsatzkräfte aus Mettmann Kenntnis über
zwei Motorrollerfahrer auf der A 3 in Höhe der Anschlussstelle
Mettmann. Einer von ihnen war nach Zeugenangaben ohne Helm mit seinem
Zweirad in Richtung Oberhausen unterwegs. Die Polizei konnte die
Verdächtigen ausmachen. Während einer der Männer seine Fahrt
unbeeindruckt in Richtung Arnheim fortsetzte, wendete der andere in
Gegenrichtung in die Ausfahrt Mettmann. Dort hatten Polizisten bereits
eine Absperrung aufgebaut. In der Kurve stürzte der junge Fahrer und
flüchtete über einen Zaun in ein angrenzendes Gartencenter auf
Düsseldorfer Gebiet. Das Gelände wurde umstellt und durchsucht. Mit
Hilfe eines Polizeihubschraubers und eines Diensthundes konnte der
Beschuldigte in einem Gebüsch aufgestöbert und festgenommen werden. Er
hatte bei dem Sturz Hautabschürfungen davongetragen. Wie sich heute
herausstellte, handelt es sich bei dem Jungen um einen 15-jährigen
Niederländer aus Utrecht. Er wird heute seinen Eltern und dem
niederländischen Jugendamt überstellt. Der zweite Rollerdieb blieb
trotz einer intensiven Fahndung wie vom Erdboden verschluckt.
Polizeipräsidium Düsseldorf - Pressestelle
Nächtliche Vermisstenfahndung „weckte“ Emotionen - Mettmann / WülfrathMettmann / Wülfrath - 04.01.2008 - 08:24 - Am
heutigen frühen Freitagmorgen des 04.01.2008, gegen 02.20 Uhr,
erreichte die Polizeileitstelle eine Vermisstenmeldung, die Schlimmstes
befürchten ließ. Aus einem Mettmanner Altenheim an der Düsseldorfer
Straße wurde eine 70-jährige Bewohnerin vermisst, die man letztmalig am
Vorabend gegen 23.00 Uhr im Hause gesehen hatte. Auf Grund eindeutiger
Hinweise musste davon ausgegangen werden, dass die an Alzheimer
erkrankte und deshalb vollkommen desorientierte Rentnerin ihren Wohnort
trotz nächtlicher Minusgrade nur mit einem Schlafanzug bekleidet
verlassen hatte. Weil gerade wegen dieser frostigen Temperaturen für
die Vermisste eine potentielle Lebensgefahr zu befürchten war, wurden
von der Kreispolizei sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit starkem
Kräfteansatz veranlasst, in denen auch ein Hubschrauber mit
Wärmebildkamera eingesetzt wurde. Während der Hubschrauber über dem
Mettmanner Stadtgebiet kreiste und seine beabsichtigt lebensrettenden
Suchmaßnahmen durchführte, meldeten sich mehrere Mettmanner Bürger bei
der Polizei, welche sich, vom Hubschrauber aus dem Schlaf geweckt, über
die nächtliche Ruhestörung beschwerten. Während sich die meisten dieser
Anrufer nach Erläuterung der Gründe beruhigt und besänftigt zeigten,
gab es aber leider auch andere, welche für die polizeilichen Maßnahmen
trotzdem überhaupt kein Verständnis aufbringen wollten. Gegen 05.20
Uhr fand die Vermisstenfahndung dann ein gutes Ende mit eindeutig
positiveren Emotionen bei den beteiligten Fahndungskräften. Es
bewahrheiteten sich die Angaben des Mettmanner Pflegepersonals, wonach
die vermisste Dame zwar orientierungslos, jedoch sehr gut zu Fuß sein
sollte. Denn tatsächlich wurde die gesuchte 70-Jährige nach
Zeugenhinweisen in Wülfrath auf der Mettmanner Straße in Höhe
Goethestraße angetroffen, wo sie zu Fuß im Schlafanzug unterwegs war,
nachdem sie die rund sechs bis sieben Kilometer Strecke bis dorthin im
Fußmarsch über nächtliche Straßen zurückgelegt hatte. Mit einer nur
leichten Unterkühlung wurde die Mettmannerin in ein Krankenhaus
eingeliefert. Die erfolgreiche polizeiliche Fahndung konnte mit diesem
glücklichen Ergebnis eingestellt werden.
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