hier sind einige der älteren Meldungen abgelegt. Dies ist keine
Datenbank und die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit.
U.H.
Flucht nach Verkehrskontrolle
Einsatz
von Wärmebildkamera und Diensthunden führte zur Festnahme eines
30-Jährigen
Bergisch
Gladbach - 17.12.2009 - 11:04 - Am gestrigen Mittwoch (16.12.2009)
kam es gegen 18.40 Uhr an einer Kontrollstelle der Kreispolizei in
Moitzfeld (Friedrich-Ebert-Straße), die dort zur Bekämpfung von
Tageswohnungseinbrüchen eingerichtet worden war, zu einem
Zwischenfall.
Ein grauer Pkw Mercedes A-Klasse wurde durch
Beamte angehalten und in die Kontrollstelle gewunken. Im Fahrzeug
befanden sich zwei männliche Personen. Der Fahrer folgte zunächst
den Anweisungen, gab dann aber plötzlich und unerwartet Gas, als er
die Möglichkeit sah, die Kontrollstelle wieder ungehindert verlassen
zu können. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf.
Der
Pkw mit Duisburger Kennzeichen bog in Richtung Mersheider Wald ab.
Dort stoppte der Fahrer das Fahrzeug und beide Insassen flüchteten
zu Fuß in unterschiedliche Richtungen.
Innerhalb weniger
Minuten zog die Kreispolizei mehrere Streifenwagen und
Diensthundführer zusammen. Daneben wurde ein Polizeihubschrauber
angefordert, der die Fahndungsmaßnahmen mit seiner Wärmebildkamera
aus der Luft unterstützen sollte.
Die Diensthunde konnten
kurz vor 20.00 Uhr eine Fährte in der Nähe der BAB 4 aufnehmen. Die
Wärmebildkamera des Hubschraubers sichtete eine Person, die die
Autobahn zu Fuß überquerte.
Nach wenigen Minuten stöberte
Diensthund "Zidane" den 30-jährigen wegen
Eigentumsdelikten der Polizei bereits bekannten Kölner in einem
Beton-Abwasserrohr auf. Bei der anschließenden Festnahme wurde der
Kölner durch einen Hundebiss verletzt.
Der zweite Flüchtende
wurde bisher nicht angetroffen. Der Duisburger Mercedes wurde
sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. Ob der 30-Jährige
dem Haftrichter vorgeführt wird, bleibt den Ergebnissen der heutigen
Vernehmungen vorbehalten. Insbesondere wird geprüft, ob die
beiden Tageswohnungseinbrüche, die gestern in der Schillerstraße
und im Rheinhöhenweg begangen wurden, auf das Konto der Männer
gehen. In der Schillerstraße wurde zur Tageszeit ein Fenster
aufgehebelt und das gesamte Haus durchwühlt. Im Rheinhöhenweg wurde
im selben Zeitraum eine Terrassentüre aufgebrochen und Bargeld und
Schmuck entwendet.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang
dringend Zeugen, die den verdächtigen PKW und die Fahrzeugnutzer
beobachtet haben, Kreispolizei Telefon 02202/2050.
Steinfurt
(ots) - Vermisste Frau tot aus der Ems geborgen Salzbergen Samstag,
12.12.2009, 15:46 Uhr Die seit dem 03.12.2009 vermisste 74-jährige
Frau aus Emsdetten wurde am Samstag, 12.12.2009 tot aus der Ems
geborgen. Gegen 13:00 Uhr hatte ein Passant die Polizei informiert,
nachdem er in Rheine einen leblosen Körper in der Ems in Höhe des
Wehres an der Stadthalle treiben sah. Die Besatzung eines
Polizeihubschraubers konnte den Körper kurze Zeit später im
Flusslauf auf niedersächsischem Gebiet sichten. Der Leichnam wurde
dann in Salzbergen aus der Ems geborgen. Hinweise auf ein
Fremdverschulden liegen nicht vor.
In
den späten Abendstunden wurde der Alarmhubschrauber der
Polizeifliegerstaffel NRW nach Rheinberg / Ossenberg gerufen, um bei
der Suche nach einer vermissten Frau zu unterstützen. Mit Hilfe der
Wärmebildkamera konnte die Frau dann im Rheinvorland aufgespürt werden.
Zum wiederholten Male hat sich damit die Technik bewährt, um
Menschenleben zu retten.
U.H.
01.12.2009
| 11:37 Uhr | POL-DU:
Polizei kann größere Gewässerverunreinigung auf dem Rhein bei
Düsseldorf aufklären
Duisburg/Düsseldorf
(ots) - Am 30.11.09, gegen 15.15 Uhr, beobachtete eine Bürgerin in
Düsseldorf auf dem Rhein eine umfängliche Gewässerverunreinigung
und benachrichtigte die Polizei. Tatsächlich war der Rhein war
zwischen Düsseldorf-Hamm und Düsseldorf Wittlaer auf einer Länge
von 23 Kilometern mit einem Mineralölprodukt verunreinigt
worden. In Kooperation mit einem Hubschrauber der
Polizei-Fliegerstaffel konnte die Wasserschutzpolizei ein
schweizerisches Tankmotorschiff als Verursacher ermitteln. Die
Nachforschungen zur Feststellung der genauen Ursache für die
Verunreinigung dauern noch an.
Soest -
erfolgreiche Suche nach einer hilflosen Person Am Samstag, 21. 11. 2009, gegen
23.05 Uhr, erhielt die Rettungsleitstelle des Kreises Soest den Handy-Notruf
einer männlichen Person, die angab, dass sie verletzt in einem Straßengraben
zwischen den Straßen Schwarzer Weg und Weslarner Weg liege. Da die Versuche,
eine telefonische Verbindung zu dem Hilfsbedürftigen aufzubauen scheiterten,
wurde unverzüglich eine umfangreiche Suche unter Einbindung von Polizei- und
Feuerwehrkräften, einer Hundestaffel und eines Polizeihubschraubers organisiert
und durchgeführt. Der mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Hubschrauber fand
die Person schließlich gegen 00.30 Uhr auf einem Feld am Liebfrauenweg. Der
Mann lag neben seinem Fahrrad und klagte über heftige Brustschmerzen. Daher
wurde er mittels RTW dem Marienkrankenhaus in Soest zugeführt, in dem er zur
stationären Behandlung verblieb. Bei einer ersten Befragung gab er an, dass ihm
plötzlich schlecht geworden sei und er nicht mehr habe weitergehen können. Nach
bisherigem Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen.
Ein PKW-Fahrer mißachtete die Anhaltezeichen und flüchtete vor der Polizei. Auf
dem Rastplatz Grüntal lies er sein Fahrzeug stehen und versteckte sich
außerhalb, des mit einem Wildschutzzaun umgrenzten Parkplatzes, unter
einem Anhänger. Die Besatzung des zur Unterstützung angeforderten
Polizeihubschraubers konnte den Flüchtigen dann jedoch mit der
Wärmebildanlage ausmachen und die Streifenbeamten zu dem Mann führen,
der daraufhin festgenommen wurde. Es besteht der Verdacht der Trunkenheitsfahrt.
Von
einer Weidefläche am „Schöppinger Berg“ brachen mehrere Rinder
aus und drohten eine stark frequentierte Landstraße unverhofft zu
überqueren. Durch die Polizei Borken und Steinfurt wurden vier
Streifenwagen eingesetzt, um der Tiere habhaft zu werden. Da sich die
Suche in der Dunkelheit mehr als schwierig gestaltete, wurde ein
Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt. Nach längere
Suche konnten die Tiere durch die Hubschrauberbesatzung im Bereich
Horstmar-Niedern lokalisiert und die Einsatzkräfte, samt dem
Tiereigentümer dort hingeführt werden.
Suizidversuch
unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke – Polizei rettet Frau aus dem Rhein –
Gesundheitszustand nach wie vor kritisch
Gestern
Nacht fahndete die Düsseldorfer Polizei im Stadtgebiet mit Hochdruck nach einer
40-jährigen Frau, die gegenüber ihrem Ehemann konkrete Suizidabsichten geäußert
hatte.
Düsseldorf-Golzheim
- 26.10.2009 - 11:06 - Gestern Nacht fahndete die Düsseldorfer Polizei im
Stadtgebiet mit Hochdruck nach einer 40-jährigen Frau, die gegenüber ihrem
Ehemann konkrete Suizidabsichten geäußert hatte. Durch eine Handyortung gelang
es schließlich um kurz vor 2 Uhr die Frau unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke zu
lokalisieren. Bevor die Beamten die Frau ansprechen konnten, sprang die
40-Jährige von einem Anleger aus in den Rhein. Ein im Fahndungseinsatz
eingebundener Polizeihubschrauber konnte die Frau mit Hilfe seines
Suchscheinwerfers „im Auge behalten“ und ermöglichte so deren Rettung durch
Polizisten vom Ufer aus. Nach notärztlicher Versorgung durch die Feuerwehr
wurde die Schwerverletzte in eine Spezialklinik eingeliefert. Ihr
Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch.
Glücklich endete die nächtliche Suche nach einem desorientierten Patienten des
Attendorner Krankenhauses. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers entdeckte
den Senior.
Für alle
Beteiligten glücklich verlief am späten Mittwochabend eine Suchaktion der
Polizei in Attendorn.
Gegen 23.30
Uhr wurde die Polizei von einem Arzt des Attendorner Krankenhauses St. Barbara
darüber informiert, dass seit circa 21 Uhr ein 74-jähriger, desorientierter
Patient verschwunden sei.
Bei einem
routinemäßigen Rundgang durch die Zimmer war aufgefallen, dass der Mann fehlte.
Daraufhin hatte das Krankenhauspersonal zunächst eine Suchaktion im Attendorner
Krankenhaus durchgeführt, die aber ergebnislos blieb.
Hilfe
angeboten
Daher wurde
dann gegen 23.30 Uhr die Polizei informiert, die sofort eine Suchaktion
startete, an der sich fünf Streifenwagen beteiligten. „Da sich der in Dortmund
stationierte Polizeihubschrauber Hummel 7 sowieso gerade in der Luft befand,
bot er seine Hilfe an”, berichtete Polizeipressesprecher Matthias Giese gestern
auf Anfrage unserer Zeitung. Der Hubschrauber kreiste, wie viele Attendorner
hörten, längere Zeit über der Stadt. Um 0.57 Uhr war der Hubschraubereinsatz
dann von Erfolg gekrönt. Die Besatzung entdeckte den vermissten Mann auf der
Freifläche im Bereich des „Wolfssteins”, wo er von einer Streifwagenbesatzung
aufgenommen und zurück ins Krankenhaus gebracht wurde.
Nur
unterkühlt
Der alte
Mann war zwar leicht unterkühlt, trug darüber hinaus nach Auskunft des
Krankenhauses aber keine Schäden davon.
03.10.2009 - POL-MK:
Nr. 427/ 2009 --- Vermisste Frau im Felsenmeer gefunden
Hemer
(ots) - Die seit gestern morgen vermisste 58 jährige
Deilinghofenerin ist am Abend gegen 23:10 Uhr aufgefunden worden. Der
mit Einbruch der Dunkelheit nochmal eingesetzte Hubschrauber konnte
im Bereich des Felsenmeeres eine kleine Wärmequelle ausmachen. Mit
Hilfe der Feuerwehr, die den angegebenen Ort ausleuchtete, konnte die
vermisste Frau dann angetroffen werden. Sie lag in einem kaum
zugänglichen Gebüsch. Sie wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus
verbracht.
Auf
der Jagd nach einem entlaufenen Bullen befanden sich am heutigen
Morgen, 01.09.2009, zwischen 06:00 Uhr und 10:20 Uhr, mehrere
Einsatzkräfte der Polizei Dortmund, unter anderem auch ein
Hubschrauber und Beamte eines SEK.
Gegen 06:00 Uhr wurde die
Polizei über einen entlaufenen Bullen informiert. Dieser hatte sich
beim Abladen von dem Gelände eines Schlachthofes in die
vermeintliche Freiheit entfernt.
Für die Bevölkerung
bestand aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Gefahr durch das
ausgewachsene Tier.
Von Kräften eines Polizeihubschraubers
wurde der Bulle schließlich an dem Bahndamm der Zugstrecke Dortmund
- Hauptbahnhof in Richtung Dortmund – Mengede entdeckt.
Extra
für diesen Einsatz angeforderte SEK Kräfte nahmen sogleich die
Verfolgung des Tieres auf und nutzten eine günstige Gelegenheit zum
Abschuss.
Für die Dauer von ca. 15 Minuten blieben die
Straße Kattenstert und die entsprechende Bahnstrecke gesperrt.
Am
Nachmittag des 1 September 2009 konnte durch eine Dortmunder
Polizeihubschrauberbesatzung ein Mann in seinem Fahrzeug gefunden
werden, der Tabletten zu sich genommen hatte. Die Hubschrauber landete in der Nähe für erste Maßnahmen und führte dann den angeforderten RTW (Rettungswagen) zum Feldweg.
Haan
(RPO) Mehrere glimmende Kibikmeter Heu in der Verlängerung der Straße
"Müllerberg" in Haan haben am Samstagabend Polizei und Feuerwehr
beschäftigt. Anwohner meldeten gegen 22.25 Uhr erhebliche Geruchs- und
Qualmbelästigung im Stadtgebiet Haan, berichtet die Polizei.
Die
Einsatzkräfte konnten bei der Anfahrt mehrere verqualmte Straßen, unter
anderem im Bereich der Graf-Engelbert-Straße feststellen. Die
eigentliche Brandstelle konnten sie aber zunächst auffinden. Zur
Unterstützung der Suche wurde sogar ein Polizeihubschrauber mit
Wärmebildkamera angefordert.
Gleichzeitig mit dem Eintreffen des
Hubschraubers konnte die Feuerwehr Haan nach einem Hinweis von
Spaziergängern in der Verlängerung der Straße Müllerberg aber mehrere
glimmende Kubikmeter Heu, aus denen auch teilweise offene Flammen
schlugen, auf einem Feld entdecken.
Die daraufhin eingeleiteten
Löscharbeiten dauerten bis gegen 01.30 Uhr. Die Brandursache konnte
noch nicht geklärt werden, eine Selbstentzündung kann aber nicht
ausgeschlossen werden. Zur Schadenshöhe können noch keine Angaben
gemacht werden.
Suizident rechtzeitig gefunden. Ein Suizident, der bereits Medikamente genommen hatte, wollte doch noch weiter leben. Eine genaue Positionsangabe konnte er jedoch nicht geben. Mit
Hilfe des Polizeihubschraubers und der angebauten Wärmebildanlage
konnte dem Mann dann auch noch rechtzeitig geholfen werden. Abseits auf einem Feldweg wurde er aufgespürt und Funkstreifenwagen mit Hilfe des Suchscheinwerfers herangeführt.
U.H.
08.08.2009 | 23:00 Uhr - Hamm
Vermißter Senior rechtzeitig gefunden! Durch
den Einsatz eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildanlage konnte ein
vermißter Senior noch lebend in einem Maisfeld gefunden worden. Zur Bergung fuhr ein Bauer mit einem Unimog in das Maisfeld, um einen Weg zu bahnen. Dabei war der Mais höher wie der Unimog. Ohne den Polizeihubschrauber und den Einsatz der Besatzung wäre der Mann höchstwahrscheinlich nicht mehr lebend gefunden worden. Erneut
zeigt sich, dass das Land NRW in die richtige Technik investiert hat
und die Besatzungen der Polizeifliegerstaffel NRW diese mit hohem
persönlichen Einsatz und Erfolg bedient!
U.H.
30.07.2009
| 15:14 Uhr
POL-KLE:
Nachtragsmeldung zu dem tragischen Unfall auf dem Bahnübergang
Kerken
(ots) - Nachdem wie berichtet ein Sachverständiger bereits am Mittwoch Abend
zur Unfallstelle hinzugezogen worden war, wurden die weiteren Untersuchungen am
Donnerstag fortgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Signalanlage an
dem unbeschrankten Bahnübergang auch noch nach dem Verkehrsunfall in Betrieb.
Bis dato konnten an den mechanischen Komponenten des Bahnkörpers sowie an der
Regionalbahn keine Fehlfunktionen festgestellt werden. Der verunglückte PKW BMW
wird noch am Donnerstag ebenfalls von dem Sachverständigen untersucht. Die
Ermittlungen der Gelderner Polizei zur Erforschung der Unfallursache dauern
noch an. Hierzu setzte die Polizei auch noch das Rolleimetricverfahren des LKA
ein, bei dem Unfallspuren aus der Luft mit einem Hubschrauber gesichert werden.
Das mit Öl und Benzin kontaminierte Erdreich und der entsprechende Schotter
wurden inzwischen ausgekoffert und entsorgt. Kräfte der Deutschen Bahn haben
inzwischen damit begonnen, die Schäden am Gleiskörper zu reparieren. Im
Zusammenhang mit dem Unglück bittet die Polizei mögliche Zeugen, sofern nicht
schon geschehen, sich beim Verkehrskommissariat in Geldern
Drensteinfurt - ein
ca. 500 kg schwerer Bulle entschloss sich, statt zum Schlachthof zu
fahren, ein wenig seine Kräfte in freier Natur auszuleben. Nachdem er die verfolgenden Bauern und Polizisten abgehängt hatte versuchte er sich in einem Maisfeld zu verstecken. Doch
er hatte kein Glück, ein angeforderter Polizeihubschrauber sichte ihn
dort und führte über Funk den Jäger heran, so dass der Bulle erlegt
wured, bevor er auf der nahegelegenen Bundesstrasse den Verkehr
gefährden konnte. aus Westfälische Nachrichten
11.07.2009
| 00:03 Uhr
POL-DN:
Großeinsatz nach Brand in Industriehalle
Düren (ots)
- Ein größeres Schadensfeuer in einer Industriehalle im Stadtteil Lendersdorf
hat am Freitagnachmittag für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei,
Rettungsdienst und sonstigen Behörden mit Sicherheitsaufgaben gesorgt. Im
Anschluss an die Löscharbeiten mussten zahlreiche Einsatzkräfte vorsorglich
ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen.
Gegen 17.40
Uhr erhielt die Feuerwehr den Hinweis auf eine größere Rauchentwicklung in der
Hüttenstraße. In einem dortigen Industrieareal war in einem chemischen
Mischbetrieb, in dem seit 16.00 Uhr nicht mehr gearbeitet wurde, ein Feuer
ausgebrochen, durch das eine starke Rauchentwicklung freigesetzt wurde. Als
bekannt wurde, dass in der Halle unter anderem auch tausende Liter säurehaltige
Flüssigkeiten gelagert wurden, erfolgten kontinuierliche Messungen des
Luft-Schadstoffgehaltes. Anwohner wurden durch Hinweise gewarnt. Obwohl
gesundheitsgefährdende Schadstoffwerte in einem weiteren Umfeld offenbar nicht
eintraten, wurde der Schadensort großräumig abgesperrt. Zur Luftaufklärung
hatte die Polizei auch einen Hubschrauber im Einsatz. In die Gefahren
abwehrenden Maßnahmen waren Vertreter weiterer Fachdienststellen vor Ort tätig.
Gegen 21.30
Uhr konnte das Feuer durch das vor Ort eingesetzte Großaufgebot der Feuerwehr
gelöscht werden. Für alle Einsatzkräfte stand notärztliche Hilfe bereit, da im
näheren Umfeld der Brandstelle erhöhte Schadstoffkonzentrationen auch zu einer
Beeinträchtigung der Einsatzkräfte führten. Insgesamt sechs Polizeibeamte
klagten infolge von Rauchgas über leichte Beschwerden. Ein Beamter wurde vorsorglich
zur Beobachtung im Krankenhaus aufgenommen. Die Anzahl der als verletzt
eingestuften Feuerwehrleute, die überwiegend allerdings ambulant an der
Einsatzstelle notärztlich betreut wurden, wird zum jetzigen Zeitpunkt auf 20
Personen geschätzt. Hierzu dauern die Untersuchungen derzeit an. Auch drei in
der Nähe des Schadensortes wohnende Anwohner wurden zur Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht. Weitere Personen werden zur Zeit betreut.
Zur
Feststellung der derzeit völlig unklaren Brandursache hat das zuständige
Kriminalkommissariat den Brandort beschlagnahmt. Die Halle, an der vorwiegend
im Dachbereich auch Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe entstanden ist,
kann zur genauen Feststellung der Brandursache voraussichtlich erst am Montag
betreten werden.
Lünen,
Cappenberger Wald (ots) - Mit einem
Großaufgebot suchten Polizei, DRK und Feuerwehr Lünen in der Nacht von Samstag
auf Sonntag eine 84-jährige Lünerin.
Die Frau
war am 04.07.2009, gegen 13:45 Uhr, aus ihrer in unmittelbarer Nähe des
Cappenberger Waldes gelegenen Wohnung vermisst gemeldet worden.
Mit
Unterstützung von 22 Rettungshundeteams des DRK wurde das Waldgebiet zunächst
ohne Erfolg durchsucht.
Nachdem die
Außentemperaturen ab 23:00 Uhr abgesunken waren, setzte die Polizei einen Hubschrauber
mit Wärmebildkamera ein, der den gesamten Bereich nochmals aus der Luft
absuchte.
Im Tierpark
des Schlosses Cappenberg konnte die Frau schließlich gefunden werden.
Sie wurde
nach ärztlicher Versorgung zurück in ihre Wohnung gebracht.
29.06.2009 - Neuss - Suche nach vermeintlichem Unfallopfer
Vergeblich
suchte ein Polizeihubschrauber nach einem schwer verletzten Unfallopfer
- der Anrufer war betrunken und hatte sich einen "Spaß" erlaubt. Dieser
Spaß kostete ihn dann zunächst einmal seinen Führerschein.
Wahrscheinlich wirds auch so noch teurer, da mutwillig falsche
Polizeieinsätze in Rechnung gestellt werden. Nicht das hier ein
falscher Eindruck entsteht, wenn jemand wegen eines Verdachtes den
Notruf wählt und sich später herausstellt, dass sich das Gesehene
tatsächlich als harmlos herausstellt, wird keine Rechnung gestellt. Die
Polizei ist schließlich auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen -
nur Spaßanrufe könnten teuer werden...
Hamm
feierte den Landesgeburtstag – und lud alle ein! Vom 26. bis 28. Juni
2009 fand in Hamm der dritte Nordrhein-Westfalen-Tag statt. Am
Samstag und Sonntag, jeweils gegen 15:00 Uhr, trat auch eine EC155 der
Polizeifliegerstaffel NRW im Bereich der Stadtbibliothek in Erscheinung
und demonstrierte die Zusammenarbeit mit Spezialkräften.
Video vom 27.06.2009 18.06.2009 - Wuppertalsperre - Windenübung der Polizeifliegerstaffel
Am 18.06.2009 fand an der Wuppertalsperre eine Windenübung zusammen mit den Polizeitauchern statt. Nachdem
die Polizeifliegerstaffel bereits im Februar und April des Jahres
Menschen aus dem Rhein gerettet hat, wurde diesmal der Einsatz mit der
Winde und dem sogenannten Doppelwinschverfahren geübt. Hierbei wird ein Taucher mit einer Winde zum Rettenden hinabgelassen und legt diesem einen Rettungsgurt um. Beide werden dann mit der Winde wieder in den Hubschrauber gehievt. Die
Übung mit der Winde zielt weniger auf die Soforthilfe bei normalen
Unglücksfällen ab sondern ist eher auf Hilfemaßnahmen bei
Überschwemmungslagen, wie z.B. dem Elbehochwasser, ausgerichtet. Um
im Ernstfall sicher und schnell helfen zu können, sind regelmäßige
Übungen für die Piloten, Windenbediener und Taucher notwendig.
U.H.
18.06.2009 -Nierderkrüchten - Rinderjagd mit blutigem Ende
Dortmund,
Emscherpromenade - 12.06.2009 - 04:06
Am 12.06.2009, 00:36 Uhr, wurde das Polizeipräsidium Dortmund durch die
Bochumer Kollegen um Mitfahndung nach einem 19-Jährigen Bochumer gebeten, der
unter Medikamenteneinfluss stand, suizidgefährdet war.
Aufgrund von Ermittlungen war davon auszugehen, dass der Vermisste sich im
Bereich Westfalenpark und dem ehemaligen Werksgelände „Phönix“ aufhalten
könnte.
Im Rahmen einer Suchaktion durch Beamte der Polizeiinspektion 1 und Kollegen
der Hubschrauberstaffel konnte der Bochumer mit Hilfe der Wärmebildkamera an
einer Böschung der Emscherpromenade in hilfloser Lage aufgefunden werden.
Außer einer leichten Unterkühlung überstand der Bochumer seinen Ausflug
unverletzt.
Unna -
05.06.2009 - 14:05 - Am Freitag,05.06.2009,10.53 Uhr, entwichen zwei Rinder vom
Schlachthof Unna,Otto-Hahn-Straße, Industriegebiet.Zur Lokalisierung der Tiere,
die sich als sehr mobil erwiesen, wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Da
nicht auszuschließen war, dass die Rinder auf die Autobahn 44 hätten laufen
können wurden Maßnahmen seitens der Autobahnpolizei Dortmund ergriffen.Eine am
Industriegebiet vorbeiführende
Regionalbahnstrecke musste gesperrt werden.Durch einen Verantwortlichen des
Schlachthofes, einem Jäger sowie durch Schüsse aus den Dienstwaffen der
eingesetzten Beamten mussten beide Tiere getötet werden (eins um 12.20 Uhr, das
Zweite um 12.54)
01.06.2009 –
Hamm - Laserattacke auf Polizeihubschrauber
Den
falschen Hubschrauber suchte sich ein junger Mann aus, als er ihn in der Nacht mit einem leistungsstarken grünen Laserpointer
anleuchtete und die Flugsicherheit gefährdete.
Es war ein
Polizeihubschrauber auf dem Weg zum Einsatz.
Obwohl die
Laserattacke den Piloten erschreckte und der Laser ihm ins Auge leuchtete,
setzte die Besatzung zunächst ihren Einsatzflug fort.
Über eine
Stunde später, auf dem Rückflug vom Einsatz, sollte das Haus der Attacke
identifiziert werden, um eine Anzeige zu fertigen.
Dies war
leicht, denn kaum in der Nähe des letzten Vorfalls wurde der
Polizeihubschrauber erneut Opfer einer Laserattacke. Diesmal wurde der
Co-Pilot, der die Position des Hauses identifizieren wollte, geblendet.
Zwei
Streifenwagen wurden zum Haus geführt und der Täter samt Laserpointer ausfindig
gemacht.
Das
Ergebnis dieser leichtsinnigen Attacke ist eine Anzeige wegen § 315 StGB –
gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr.
Laserattacken
sind kein Kavaliersdelikt. Mit, wegen der Dunkelheit weit geöffneten Pupillen,
kann eine Blendung des Piloten bis zu einem Absturz führen!
U.H.
Rindviecher
auf der Autobahn A 1
Münster /
Ascheberg - 31.05.2009 - Zahlreiche Notrufe bei der Polizei meldeten am
Samstag gegen 21.45 Uhr zwei Rinder auf der BAB A 1 in Höhe der B 54
(Überführung Werner Straße).
Zur Verhinderung von Verkehrsunfällen und zur Absuche nach den entlaufenen
Tieren wurden insgesamt fünf Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber
eingesetzt. Während ein Kalb durch einen Berechtigten eingefangen werden
konnte, blieb das zweite Rindvieh verschwunden. Lediglich ein Rehbock konnte
durch die Einsatzkräfte im Bereich der Gefahrenstelle erkannt werden. Zur
Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer auf der BAB wurde der Verkehr bis 23.45 h
phasenweise in beiden Richtungen zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und
Hamm-Bockum gesperrt. In Richtung Süden bildete sich ein Rückstau von ca. 4
Kilometern.
Flüchtiger
Unfallfahrer wird durch Hubschrauberbesatzung im Feld gefunden
Recklinghausen
- 30.05.2009 - 12:00 - Am Samstag morgen touchierte ein Pkw einen
Ampelmast an der Kreuzung Devensstraße/Oerweg. Der Fahrer setzte
zunächst seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der
Flüchtige kam aber nicht weit, sondern geriet nach ca. 100 m nach
rechts in den Straßengraben, wo sein Fahrzeug zum Stehen kam und den
Seitenairbag auslöste. Zeugen konnten beobachten, wie der Fahrer den
Wagen blutend verließ und zu Fuß flüchtete. Die eingeleitete
Fahndung wurde mit Unterstützung der Bundespolizei und eines
Polizeihubschraubers durchgeführt. Eine Stunde nach dem Unfall
erkannte die Hubschrauberbesatzung den Täter, der regungslos in
einem Maisfeld lag und führt die Einsatzkräfte sowie den
Rettungswagen heran. Bei dem Flüchtigen handelte es sich um einen
42jährigen Recklinghäuser, der stark alkoholisiert war. Die
Verletzungen waren nur oberflächlich, so dass die
Rettungswagenbesatzung unverrichteter Dinge ihren Einsatz abbrechen
konnte. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 3.500,- €. Dem
Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein und
der Pkw wurden sichergestellt.
POL-DN:
"Helfer im Einsatz": Große Leistungsschau des Kreises Düren
Düren (ots)
- Kreis Düren - Ein Hubschrauber schwebt heran, die Türen längst geöffnet.
Blitzschnell seilen sich rechts und links acht Vermummte ab und greifen zu. Die
Ganoven haben keine Chance gegen die SEK-Beamten. Action wie im Kinofilm, live
und zum Greifen nah, erleben die Besucher am Sonntag, 24. Mai, auf dem
Annakirmesplatz in Düren. "Helfer im Einsatz" heißt die große
Leistungsschau des Kreises Düren. Um 15.30 Uhr wird der Einflug des
SEK erwartet. Zwischen 11 und 18 Uhr präsentieren rund 800 professionelle
Helferinnen und Helfer ihr Können, hauptberufliche und ehrenamtliche. Polizei,
Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser, Technisches Hilfswerk, DLRG und
viele andere Organisationen, die nonstop Sicherheit "produzieren",
zeigen, was sie haben und was sie können. Die Feuerwehr demonstriert, wie sich
Rauchgas explosionsartig entzündet und wie aus einer Zigarettenkippe ein
Zimmerbrand entsteht. Das THW wirft die Betonkettensäge an und steigt ins
Tauchbecken. Die Malteser praktizieren Herz-Lungen-Wiederbelebung, das DRK
bereitet Trinkwasser auf. Mit den Menschen werden auch Tiere aktiv, Diensthunde
und Polizeipferde. Natürlich arbeiten die Helfer teamübergreifend auch
komplette Einsätze ab. Auf der Blaulichtmeile werden 100 Einsatzfahrzeuge
gezeigt, darunter historische Schätzchen. Spektakulär ist die Kampfkunst der
Landes-Karategruppe, atemberaubend die Motorradakrobatik der Polizei. Der ADAC
setzt den Besuchern die "Rauschbrille" auf, und auch bei den
Bremsdemos auf zwei und vier Rädern sind Schlangenlinien nicht auszuschließen.
So geht es Schlag auf Schlag durch den Tag, moderiert von Marc Pesch (Radio
NRW). Doch bei allem schwingt der Präventionsgedanke mit, denn am besten ist
es, wenn nichts passiert. "Unsere Helfer zeigen, dass wir uns im Falle des
Falles auf sie verlassen können", hofft Wolfgang Spelthahn, Landrat des
Kreises Düren, auf möglichst viele Besucher, unter denen auch
NRW-Familienminister Armin Laschet sein wird. Für Musik, Verpflegung und
Kinderangebote wird bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Weitere
Infos unter www.kreis-dueren.de/helfer-im-einsatz
POL-DO:
Liebesspiele am Straßenrand -Dortmund /
Unna (ots)
Die Polizei
geht immer vom Schlimmsten aus! So auch am 19.05.2009, als unabhängig
voneinander mehrere Verkehrsteilnehmer, die auf der A 1 in Richtung Köln
unterwegs waren, gegen 20.40 Uhr, den Notruf der Polizei wählten.
Sie hatten
am Fahrbahnrand neben der Autobahn eine gefesselte, nackte Frau mit verbundenen
Augen neben einem silbernen Pkw gesehen und gingen sofort von einer Straftat
aus. Auch die Polizei nahm die Sache sehr ernst, ging vom Schlimmsten aus und
setzte sofort mehrere Streifenwagen in Bewegung. Neben der Autobahnpolizei
waren auch einige Streifenwagen der Polizei Unna und ein Hubschrauber im
Einsatz.
Schnell war
der vermeintliche Tatort, ein Feldweg neben der A 1 im Stadtgebiet Bergkamen-
Rünthe, ausgemacht. Hier trafen die Beamten auf ein junges Pärchen ( beide
Mitte 20 ) aus Dortmund.
Ohne
Umschweife gaben sie zu, erotische Fotos für den privaten Gebrauch gemacht zu
haben. Hierzu hatten sie sich einen abgelegenen Ort, nämlich den Feldweg an
einem Waldstück, ausgesucht. Die Nähe zur Autobahn A1, Entfernung ca. 50 Meter,
hatte sie dabei nicht gestört. Also alles in Ordnung, aus Sicht der
beiden Verliebten.
Aber
trotzdem auch ein Lob an die Autofahrer auf der A 1, die bei geschätzten 80 bis
140 Km/h die Situation mit scharfem Blick erkannten und besorgt die Polizei
verständigten.
So etwas
kommt nicht alle Tage vor. Glücklicherweise war es nur ein
Liebesspiel am Straßenrand.
21.05.2009
| 05:58 Uhr - POL-WAF:
Straftäter nach Radarmessung gestellt
Everswinkel
(ots) - Ein 34- jähriger Mann, der derzeit im offenen Strafvollzug in Warendorf
sitzt und Ausgang hatte, wurde am Mittwoch, 20.05.09, gegen 16:30 Uhr, mit
seinem Fahrzeug in einer Radarmessstelle auf der L793 an der Kreisgrenze zu
Münster mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Als der Kontrollposten der
Polizei den Fahrer zum Anhalten in einen Feldweg winkte, stoppte dieser kurz,
startete gleich danach aber durch und flüchtete. Nach wenigen hundert Metern
kam er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und setzte seine
Flucht zu Fuß fort. Er verschwand in Richtung eines angrenzenden Waldstückes.
Die Polizeibeamten forderten Unterstützung an und umstellten das Waldstück.
Zudem wurden Polizeihunde und ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung der
Fahndung angefordert. Als der Polizeihubschrauber "Hummel 4" kurze
Zeit später eintraf, stellte sich der Mann. In der Zwischenzeit hatte er sich
zwar bereits durch ein Gerstenfeld gerobbt, die Erfolglosigkeit seines
Fluchtversuches aber offensichtlich erkannt, als er den Hubschrauber über sich
hörte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sowohl das Fahrzeug als auch die am
Fahrzeug angebrachten Kennzeichen, die nicht zu diesem Pkw gehörten, gestohlen
waren. Der 34- jährige, der zudem keinen gültigen Führerschein hat, wurde bis
auf Weiteres in einer geschlossenen Justizvollzugsanstalt untergebracht.
Hinweise auf einen Suizidversuch an der Werre führten am Dienstag zu einem Hubschraubereinsatz über der Werre.
Nachdem
der Polizeihubschrauber das Fahrzeug der Gesuchten in der Nähe der
Werre aufgefunden hatte wurden weitere Polizeikräfte herangeführt,
während die Hubschrauberbesatzung am Fluß weiter nach der Vermißten
suchte.
Kurze
Zeit darauf wurde von den herangeführten Bodenkräften die Gesuchte
leicht unterkühlt angetroffen und einem Rettungswagen zugeführt.
U.H.
17.05.2009 | 03:00 Uhr
Jülich - Suizident gefunden
Ein
mit einem Messer ausgerüsteter Mann drohte sich zu töten. Für die Suche
nach dem Mann wurde dann auch der Polizeihubschrauber mit
Wärmebildanlage eingesetzt. Während der Suche wurde eine kleine
Wärmequelle in der Nähe von Polizeikräften erkannt . Mittels Funk und
Suchscheinwerfer wurden die Beamten zur Fundstelle geführt. Dort
versteckte sich der Gesuchte in einem Gebüsch. Im Licht des
Suchscheinwerfers konnte der Mann entwaffnet und in Gewahrsam genommen
werden.
U.H.
07.05.2009
| 13:54 Uhr
POL-BI:
Tödlicher Unfall auf der Oldentruper Straße - Polizei sucht dunklen BMW
Bielefeld-Mitte
(ots) - (cs) Nach einem schweren Unfall auf der Oldentruper Straße kam heute
Morgen ein Autofahrer (43) ums Leben. Der 43-jährige Bielefelder fuhr gegen
06.45 Uhr mit seinem schwarzen 3-er BMW auf dem rechten Fahrstreifen der
Oldentruper Straße stadteinwärts. Kurz vor der Otto-Brenner-Straße verlor er
die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW schleuderte in den Gegenverkehr und
kollidierte dort zunächst mit einem Opel Meriva, der am Heck beschädigt wurde.
Schließlich kam der BMW auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs zum Stillstand.
Eine stadtauswärts fahrende BMW-Fahrerin (34) konnte dem Hindernis nicht mehr
ausweichen und fuhr in die Beifahrerseite des quer stehenden Pkw. Die
34-Jährige erlitt dabei Knochenbrüche und wurde mit dem Rettungswagen in eine
Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Der lebensgefährlich verletzte
43-jährige BMW-Fahrer saß eingeklemmt im Fahrzeug und musste von der Feuerwehr
herausgeschnitten werden. Er erlag eine Stunde später im Krankenhaus seinen
Verletzungen. Unmittelbar vor dem tragischen Zusammenstoß der beiden BMW, soll
es auf der Oldentruper Straße zu einer Art "Rennsituation" gekommen
sein. Ein dritter BMW fuhr neben dem Wagen des Verstorbenen auf dem linken
Fahrstreifen stadteinwärts. Zeugen sahen, wie beide Fahrzeuge kurz hinter der
Einmündung Meisentraße mit laut aufheulenden Motoren sehr stark beschleunigt
wurden. In dem leichten Linksbogen, den die Oldentruper Straße kurz vor der
Kreuzung Otto-Brenner-Straße macht, kam der 43-Jährige dann ins Schleudern. Der
Fahrer des anderen BMW soll während dieses "Kräftemessens" sogar noch
kurz nach rechts rüber geschaut haben. Dann fuhr er geradeaus weiter, ohne sich
darum zu kümmern, was hinter ihm passierte. Die Oldentruper Straße war zur
Unfallaufnahme zwischen Meisenstraße und Otto-Brenner-Straße komplett gesperrt.
Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Zur
besseren Spurensicherung wurden aus einem angeforderten Hubschrauber
Unfallfotos gemacht. Gegen 13.45 Uhr konnte die Oldentruper Straße wieder für
den Verkehr freigegeben werden. Die Stadtwerke leiteten die Buslinien 24, 32,
35 und 36 ab der Schweriner Straße weiträumig um. Die Haltestelle Lohbreite
konnte während der Sperrung nicht bedient werden. Die Polizei sucht weitere
Unfallzeugen und bittet unter Telefon 0521/5450 um Hinweise zu dem flüchtigen
BMW (vermutlich 5-er, dunkelblau oder schwarz). Der gesuchte Pkw soll
auffallend sauber und gepflegt ausgesehen haben. Der blonde Fahrer saß allein
im Auto.
06.05.2009 Steinfurt - Polizeifliegerstaffel unterstützt bei Razzia in Rothenberge Im
Kampf gegen den Drogenhandel war am 06.05.2009 auch ein Hubschrauber
der Polizeifliegerstaffel NRW eingesetzt. Größere Mengen Drogen und
Waffen konnten sichergestellt werden.
Neuss:
Polizeihubschrauber "fischt" Frau aus dem Rhein
Am Freitag, 10.04.2009, gegen 12:00 Uhr, wurde die Neusser Polizei mit einer
Vermißtensache betraut. Aus einem Krankenhaus hatte sich eine 32-jährige Frau
entfernt. Ein Streifenwagen entdeckte die Frau im Bereich
Sporthafen/Grimlinghausen. Ohne auf die Polizeibeamten zu reagieren lief die
Frau zum Rhein und ließ sich ins Wasser fallen. In einer Entfernung von ca. 10
Metern zur Uferböschung schwamm/trieb die Frau nunmehr auf der
Wasseroberfläche. Einem ebenfalls eingesetzten Hubschrauber gelang es, durch
ein starkes Absenken des Hubschraubers in die Nähe der Wasseroberfläche, einen
derartigen Effekt zu erzielen, das die Dame ans Ufer zurückkehrte und dort von
den Polizeibeamten in Empfang genommen wurde. Die 34-jährige war körperlich
wohlauf und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung einem Krankenhaus
zugeführt, insbesondere um die Beweggründe für ihr Verhalten zu hinterfragen.
(Ro.)
Der Schutzengel kam mit dem Polizeihubschrauber. Einen Schutzengel der besonderen Art hatte eine Frau aus einem Seniorenheim in Engelskirchen. Auf
lebenserhaltende Medikamente angewiesen, wurde auch der
Polizeihubschrauber aus Dortmund alarmiert, als die Frau nicht wie
gewohnt von einem Spaziergang zurückgekehrt war. Die Besatzung
entdeckte dann bei der Suche die Frau auf einem Weg liegend. Sofort
herangeführte Rettungskräfte konnten so noch rechtzeitig die
Medikamente verabreichen.
U.H.
30.03.2009 | Siegen
Ein
Mann hatte seinen Suizid angekündigt und wurde durch die Polizei
gesucht. Zum Glück für den Mann wurde auch der Polizeihubschrauber aus
Dortmund für die Suche angefordert. Nach einigen Minuten Suche wurde
der inzwischen bewußtlose Mann an einer unzugänglichen Stelle an einem
Waldhang unterhalb einer Hochspannungsleitung durch die Besatzung
gefunden. Sofort herangeführte Polizeikräfte versorgten den Mann bis
zum Eintreffen des Notarztes, so dass das Leben gerettet werden konnte.
U.H.
05.03.2009 | Oberhausen
Ein
mutmaßlicher Juwelendieb wurde diverse Stunden nach einem spektakulären
Blitzeinbruch auf einen Edel-Juwelier im Centro Oberhausen gefaßt.
Offenbar
auf Grund des schnell vor Ort eingesetzten Polizeihubschraubers konnte
der Mann seine Flucht nicht durchführen und versteckte sich. Dadurch
hatte die Polizei genügend Zeit das Gebiet zu umstellen und
anschließend Stück für Stück abzusuchen, was nach einigen Stunden dann
auch zum Erfolg führte.
Ein schönes Beispiel für Teamwork bei der Polizei.
Sonntag,
01.03.2009 – 20:00 h | Unna-Massen – Passanten hatten ein Fahrrad,
Bekleidung und diverse Tablettenpackungen sowie Alkohol gefunden und
die Polizei informiert.
Die Umstände legten den Verdacht nahe, dass eine Person sich das Leben nehmen will.
Der
alarmierte Alarmhubschrauber der Polizeifliegerstaffel konnte kurz nach
seinem Eintreffen mit seiner Wärmebildanlage eine Person nahe der
Autobahn 1 feststellen.
Über Funk wurden Streifenbeamte an die Person herangeführt, die dann vor Ort die weiteren Maßnahmen trafen.
U.H.
27.02.2009 | 11:25 Uhr
POL-LZPD: Fliegerische Meisterleistung der Polizeihubschrauberstaffel rettet im Rhein treibender Frau das Leben
Archivbild Wasserrettungsübung 2008
Duisburg
(ots) - Dem fliegerischen Geschick und dem Engagement der eingesetzten
Polizeihubschrauberbesatzung verdankt eine junge Frau ihr Leben.
Die
34-jährige ist am frühen Donnerstagmorgen offensichtlich von der
'Flughafenbrücke' in Düsseldorf in den Rhein gesprungen. Passanten, die
sie dabei beobachtet hatten, lösten den Rettungseinsatz aus.
In
diesem Rahmen wurde die Polizeihubschrauberstaffel Düsseldorf des
Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen
angefordert.
Um
kurz nach 07.00 Uhr startete der Polizeihubschrauber in Richtung
Einsatzort. Bereits im Anflug auf das Suchgebiet sichtete die Besatzung
in der Strommitte des Rheins in Höhe des Ortsteils Kaiserswerth die
Person im Wasser.
Der
Pilot drehte darauf hin unmittelbar in diese Richtung und ließ den
Hubschrauber bis dicht über die Wasseroberfläche neben der Person
absinken. Der Co-Pilot konnte zu diesem Zeitpunkt erkennen, dass die
Person offensichtlich noch lebte, da sie kurz einen Arm aus dem Wasser
hob, ansonsten aber regungslos im Rhein trieb. Der Flug-Operator hatte
im Flug bereits das Rettungsgeschirr angelegt und dirigierte auf der
Kufe sitzend den Piloten bis auf wenige Zentimeter an die zu rettende
Person heran. Es gelang ihm die Frau zu ergreifen und sie an der Kufe
des Hubschraubers festzuhalten. Trotz des über dem Rhein liegenden
Frühnebels, des eiskalten Wassers, der Entfernung zum Ufer und der
Strömung gelang es ihm, die Person noch im Wasser treibend zu halten,
bis der ständig über der Wasseroberfläche schwebende Hubschrauber das
linksrheinische Ufer erreicht hatte. Dort konnte die Person von dem
Retter gänzlich aus dem Wasser gezogen und der mittlerweile
eingetroffenen Rettungshubschrauberbesatzung Christoph 9 übergeben
werden.
Unter Meldungen Ablage finden Sie eine kurze Meldung vom 18 Juni 2008.
Die
Polizeifliegerstaffel hatte an einem See in Bedburg die Wasserrettung
trainiert. Wie wichtig dies Trainig ist, zeigt dieser Einsatz, der von
der Besatzung mehr forderte, als am See trainiert werden konnte.
Schließlich ist der Rhein ein strömendes Gewässer mit zusätzlichem Schiffsverkehr und Wellengang.
17 Feb 09 - Dormagen - Polizeifliegerstaffel unterstützt bei Beweissicherung und Lagebeurteilung nach einer Verpuffung
Foto Copyright Polizeifliegerstaffel NRW
Ein weggeflogenes Dach und brennendes Aluminium sorgten für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften in Dormagen.
Eine Hummel der Polizeifliegerstaffel konnte für die
Lageeinschätzung den eingesetzten Kräften den entsprechenden Überblick
verschaffen.
Foto Copyright Polizeifliegerstaffel NRW
Da sich ein Brand entwickelt und durch Löscharbeiten auch verändert,
ist eine Dokumentation des Brandes für die Beweissicherung äußerst
wichtig. Auch hier unterstützte die Polizeifliegerstaffel NRW mit Film-
und Fotoaufnahmen.
Pressemeldung der Polizei Neuss:
Dormagen-Stürzelberg
- 17.02.2009 - 19:08 - In einem Metall verarbeitenden Unternehmen ist
es am Dienstag (17.02.2009) in Dormagen-Stürzelberg auf der
Robert-Bosch-Strasse zu einem schweren Schadensereignis gekommen. Nach
ersten Feststellungen kam es in einem Gebäudeteil der Firma zu einer
Verpuffung. Ein 29-jähriger Mitarbeiter der Firma wurde durch das
Ereignis erheblich verletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in
eine Unfallklinik geflogen. Für den Dormagener besteht Lebensgefahr. Nach ersten Ermittlungen hielten sich zum Zeitpunkt der Verpuffung keine weiteren Personen in dem Gebäudeteil auf.
Derzeit dauern die Löscharbeiten noch an. Die Polizei hat den Schadensort weiträumig abgesperrt.
Zur
Ursache, die zu der Verpuffung führte und zum entstandenen Sachschaden
können zur Zeit noch keine konkreten Angaben gemacht werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf, der Unteren Wasserbehörde und vom Amt für Umweltschutz suchten den Schadensort auf.
13/14 Feb 09 - Solingen - Polizeihubschrauber findet Messerstecher (22)
Spektakulärer Polizeieinsatz in Solingen-Ohligs. Als in der Nacht
von Freitag auf Samstag ein 48-jähriger Mann tot in seinem Bett
aufgefunden wurde, leitete die Polizei die Fahndung ein.
Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnte ein 22-jährige Täter
festgenommen werden. Er wird verdächtigt, seinem Opfer mit einem Messer
tödliche Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt zu haben.
Der Tote war in der Nacht im Zimmer eines Wohnheims des Caritasverbandes Solingen gefunden worden.
Bei der Festnahme stand der Mann unter erheblichen Einfluss von Alkohol.
Jetzt wird der mutmaßliche Täter dem Haftrichter vorgeführt, Motiv und Tathergang müssen noch geklärt werden.
22.01.2009 | 14:44 Uhr POL-COE: Coesfeld, Polizeihubschrauber lässt Bürger besorgt in den Himmel schauen/Fortbildung der Kreispolizeibehörde Coesfeld, Kreis Coesfeld (ots)
Falscher Alarm - So muss man Hubschraubergeräusche interpretieren,
die am heutigen Tag gegen 12.10 Uhr im Kreis Coesfeld zu hören waren.
Insbesondere in Coesfeld gab es zahlreiche Anrufe, verbunden mit der
Frage,ob was Schlimmes passiert sei, landete doch schließlich ein
Polizeihubschrauber auf dem Landeplatz vor dem Kreishaus. Schnell
klärte sich die Situation bei den erschienenen interessierten Bürgern.
Die Kreispolizeibehörde Coesfeld führte am heutigen Tag eine interne
Fortbildungsmaßnahme durch. Mitarbeiter der Landesfliegerstaffel
informierten zahlreiche Führungskräfte über die technischen und
taktischen Einsatzmöglichkeiten von Polizeihubschraubern. Ziel der
Fortbildungsmaßnahme war es, das Zusammenspiel der Einsatzkräfte in der
Luft und am Boden in echten Einsatzlagen zu optimieren. Anschaulich
wurde demonstriert, über welche technischen Möglichkeiten die
Fliegerstaffel verfügt, gleichzeitig wurden aber auch die Grenzen der
Hubschrauber dargestellt. Immer wieder kommt es auch im Kreis Coesfeld
zu Hubschraubereinsätzen, häufig steht dabei die Suche nach Vermissten
Personen oder die Nacheile bei flüchtigen Einbrechern im Vordergrund.
Nach der Landung in Coesfeld informierten die Piloten ihre Kollegen
direkt am Fluggerät, bevor sie dann wegen eines Einsatzes in einer
anderen Kreispolizeibehörde Coesfeld verlassen mussten.
die Stellen für Operatoren sind neu ausgeschrieben worden.
Die Voraussetzung „Angehöriger SE“ war weggefallen.
Es konnten sich somit alle Beamte/Innen gehobener Dienst A 9 – A 11 bewerben.
Die Bewerbungsfrist: 15.01.09 ist abgelaufen
Wir wünschenden Bewerbern viel Glück beim Auswahlverfahren!!!
11.01.2009 | Lüdinghausen Seppenrade - Suizident rechtzeitig gefunden Ein
Mitbürgerin meldete, dass sich ihr Partner das Leben nehmen wolle und
mit dem einem PKW unterwegs sei. Während der Suche meldete sich der
Mann per Handy bei der Polizei und verlangte den sofortigen Abzug des
suchenden Hubschraubers, da er sich sonst mit seinem Fahrzeug in den
Dortmund-Ems-Kanal stürzen würde. Der Hubschrauber drehte ab, konnte
jedoch Bodenkräfte heranführen, die kurze Zeit darauf das Fahrzeug des
Gesuchten so blockierten, dass er nicht in den Kanal fahren konnte. Der
Mann wurde zunächst in Gewahrsam und dann in ärztliche Obhut übergeben.
U.H.
11.01.2009 | Essen Baldeneysee - Personen vor brüchiger Eisfläche gewarnt Winterzeit,
Frostzeit, doch längst nicht alle Eisflächen sind sicher zu betreten.
Auf Grund der Strömungen der durch den See fließenden Ruhr ist ein
sicherers Betreten des Eises auf dem See nicht gewährleistet. Dies
interessierte mehrer hundert Menschen jedoch weniger, die sich bei
schönem Wetter trotz Verbotes auf das Eis und damit in Lebensgefahr
begaben. Ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel machte die
Personen über Lautsprecherdurchsagen auf die Gefahr aufmerksam und
forderte sie zum Verlassen des Eises auf. Die Mehrheit folgte der
Aufforderung das Eis zu verlassen. Durch Einsatz des Hubschraubers
war die Warnung der Menschen ohne Eigengefährdung der Ordnungskräfte
möglich, die sich sonst ebenfalls auf das gefährliche Eis hätten
begeben müssen.